Antikoagulanzien bei Kindern mit eingeschränkter Nierenfunktion: Narrative Übersichtsarbeit
Anticoagulants in Children with Renal Impairment: A Narrative Review
Narrative Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Seminars in Thrombosis and Hemostasis (2025)
Abstract
Venous thromboembolism is a common cause of morbidity and mortality in children with renal disease. To properly treat and prevent thromboembolism in this patient population, it is important to be familiar with the multitude of anticoagulant agents currently available. Many anticoagulant drugs undergo some extent of renal elimination. There are important considerations for the selection, dosing, and monitoring of anticoagulant drugs for patients with renal impairment due to various pharmacokinetic alterations that may occur. While there are data to help guide dosing and monitoring in adults, evidence regarding renal dose adjustment of many anticoagulant drugs in children are limited. For the clinician, anticoagulation management in children with renal impairment presents unique challenges. In addition to considering overall bleeding risk, the extent of renal impairment may vary by patient, making a one-size-fits-all approach to managing these patients difficult. These factors, combined with limited data, can make managing anticoagulation in children with renal impairment a challenge. Therefore, the focus of this review will be to describe the pharmacokinetics of the following anticoagulants in children with impaired renal function: unfractionated heparin, enoxaparin, dalteparin, rivaroxaban, apixaban, edoxaban, fondaparinux, bivalirudin, argatroban, dabigatran, and warfarin.
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Diese narrative Übersichtsarbeit beschreibt die Pharmakokinetik von Antikoagulanzien bei Kindern mit eingeschränkter Nierenfunktion. Viele dieser Wirkstoffe werden in gewissem Umfang renal eliminiert; wegen möglicher pharmakokinetischer Veränderungen sind bei Auswahl, Dosierung und Überwachung besondere Aspekte zu beachten. Obwohl Daten für Erwachsene vorliegen, ist die Evidenz für die renale Dosisanpassung vieler Antikoagulanzien bei Kindern begrenzt, und ein einheitlicher Ansatz ist schwierig. Die Autoren erörtern folgende Substanzen: unfraktioniertes Heparin, Enoxaparin, Dalteparin, Rivaroxaban, Apixaban, Edoxaban, Fondaparinux, Bivalirudin, Argatroban, Dabigatran und Warfarin.
Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist
Diese Übersichtsarbeit beschreibt die Pharmakokinetik, Auswahl, Dosierung und Überwachung verschiedener Antikoagulanzien bei Kindern mit eingeschränkter Nierenfunktion und listet Wirkstoffe auf, darunter unfraktioniertes Heparin, Enoxaparin, Dalteparin, Rivaroxaban, Apixaban, Edoxaban, Fondaparinux, Bivalirudin, Argatroban, Dabigatran und Warfarin. Sie hebt hervor, dass viele Antikoagulanzien renal eliminiert werden und dass pädiatrische Daten zur renalen Dosisanpassung begrenzt sind. Der Abstract charakterisiert Bivalirudin nicht als aus Blutegeln stammend, als direkten Thrombininhibitor oder als Derivat von Hirudin – er wird lediglich namentlich unter vielen Wirkstoffen aufgeführt. Die Übersichtsarbeit bewertet pharmazeutische Antikoagulanzien und erwähnt weder Hirudotherapie, Blutegelspeichelextrakte noch tatsächliche Blutegelanwendung.
Verwandte Verbindungen im ASH-Register
Aus dem Blutegel stammende Moleküle und aus Hirudin abgeleitete Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören, jeweils mit vollständigem Profil im ASH-Verbindungsregister:
Synthetische Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören. Sie wirken auf dieselben Zielstrukturen wie Moleküle aus dem Blutegel, sind jedoch nicht aus dem Blutegel gewonnen:
Zitation
Literaturangabe (Vancouver-Stil)
Kiskaddon AL, Witt DM, Betensky M, Sochet AA, Memken A, Male C, et al. Anticoagulants in Children with Renal Impairment: A Narrative Review. Semin Thromb Hemost. 2025;51(7):776-787. doi:10.1055/a-2546-0126. PMID: 40154508
Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.
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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026