Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Direkte orale Antikoagulanzien: eine Aktualisierung

Direct oral anticoagulants: An update

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Medicina clinica (2017)

Zuletzt aktualisiert: 1. November 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewKlinische LiteraturArzneimittelentwicklungFranco Moreno et al. · Medicina clinica, 2018

Abstract

Vitamin K antagonists were the only choice for chronic oral anticoagulation for more than half a century. Over the past few years, direct oral anticoagulants have emerged, including one direct thrombin inhibitor (dabigatran etexilate) and three factor Xa inhibitors (apixaban, edoxaban and rivaroxaban). In randomised controlled trials comparing direct oral anticoagulants with traditional vitamin K antagonists, the direct oral anticoagulants all showed a favourable benefit-risk balance in their safety and efficacy profile, in prevention of thromboembolic events in patients with atrial fibrillation and in the prevention and treatment of venous thromboembolism and acute coronary syndrome. In 2008, dabigatran was the first direct oral anticoagulant approved by the European Medicine Agency. Subsequently, rivaroxaban, apixaban and edoxaban were also authorised. This article reviews the evidence related to the use of these drugs.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview
Indexierte MeSH-BegriffeAcute Coronary SyndromeAdministration, OralAnticoagulantsAntithrombinsAtrial FibrillationClinical Trials as TopicDabigatranFactor Xa InhibitorsHemorrhageHumansPostoperative ComplicationsPyrazolesPyridinesPyridonesRivaroxabanSecondary PreventionStrokeThiazolesVenous ThromboembolismWithholding Treatment

Zusammenfassung

Mehr als ein halbes Jahrhundert lang waren Vitamin-K-Antagonisten die einzige Option für die langfristige orale Antikoagulation. Vorgestellt werden ein direkter Thrombininhibitor (Dabigatranetexilat) und drei Faktor-Xa-Inhibitoren (Apixaban, Edoxaban, Rivaroxaban), die in randomisierten kontrollierten Studien gegenüber Vitamin-K-Antagonisten ein günstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis bei Vorhofflimmern, venösen Thromboembolien und akutem Koronarsyndrom zeigten. 2008 wurde Dabigatran als erstes Präparat von der Europäischen Arzneimittel-Agentur zugelassen, danach Rivaroxaban, Apixaban und Edoxaban. Der Artikel fasst die Evidenz zu diesen Substanzen zusammen.

Kontext

Diese Übersichtsarbeit bietet ein Update zu direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) und vergleicht spezifisch die Wirksamkeit und Sicherheit direkter Thrombininhibitoren (Dabigatran) und Faktor-Xa-Inhibitoren (Apixaban, Edoxaban, Rivaroxaban) gegenüber traditionellen Vitamin-K-Antagonisten. Sie hebt deren günstiges Nutzen-Risiko-Profil bei der Behandlung thromboembolischer Ereignisse im Zusammenhang mit Vorhofflimmern und venöser Thromboembolie hervor. Sowohl Thrombininhibition als auch Faktor-Xa-Inhibition sind primäre Mechanismen, die vom Blutegelsekretom zur Aufrechterhaltung der Blutflüssigkeit genutzt werden. Allerdings werden keine Blutegel, kein Hirudin und keine Blutegel-abgeleiteten Verbindungen erwähnt.

Verwandte Verbindungen im ASH-Register

Synthetische Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören. Sie wirken auf dieselben Zielstrukturen wie Moleküle aus dem Blutegel, sind jedoch nicht aus dem Blutegel gewonnen:

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Franco Moreno AI, Martín Díaz RM, García Navarro MJ. Direct oral anticoagulants: An update. Med Clin (Barc). 2018;151(5):198-206. doi:10.1016/j.medcli.2017.11.042. PMID: 29295790

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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