Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Erfolgreiche Behandlung einer venösen Stauung eines retrograden Suralislappens mit Enoxaparin bei einem männlichen Patienten mit traumatischer Fußquetschverletzung: Ein Fallbericht

Reverse Sural Flap Venous Congestion Successfully Managed With Enoxaparin in a Male Patient With a Traumatic Foot Crush Injury: A Case Report

Fallbericht in der Zeitschrift Cureus (2026)

Zuletzt aktualisiert: 1. November 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturVelasco-Bustamante J et al. · Cureus, 2026

Abstract

The reverse sural flap is a commonly used surgical option for soft-tissue defects of the distal leg, ankle, and heel in hospitals where microsurgical capabilities are limited. However, one of its most frequent complications is venous congestion, which can lead to partial or total flap necrosis if not promptly addressed. We present the case of a patient with a traumatic crush injury of the right ankle, reconstructed with a reverse-flow sural flap that subsequently developed venous congestion in the immediate postoperative period (<12 hours). A local subcutaneous enoxaparin protocol (low-molecular-weight heparin) was implemented as a salvage strategy. This intervention successfully reversed the clinical signs of venous congestion and preserved approximately 80% of the flap's viability. This report discusses the underlying pathophysiology, the applied protocol, previous evidence, and the clinical implications of this approach.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article

Zusammenfassung

Nach traumatischer Quetschverletzung des rechten Sprunggelenks wurde ein retrograd durchströmter Suralislappen zur Rekonstruktion eingesetzt, der weniger als 12 Stunden postoperativ eine venöse Stauung entwickelte. Als Strategie zur Lappenrettung wurde ein lokales subkutanes Enoxaparin-Protokoll (niedermolekulares Heparin) umgesetzt. Die klinischen Zeichen der venösen Stauung bildeten sich erfolgreich zurück, und rund 80 % der Lappenvitalität blieben erhalten. Diskutiert werden Pathophysiologie, angewandtes Protokoll, bisherige Evidenz und klinische Implikationen.

Kontext

Dieser Fallbericht untersuchte das Management der akuten venösen Stauung in einem Reverse-Flow-Suralislappen, der zur Rekonstruktion einer traumatischen Knöchelquetschverletzung verwendet wurde, unter Anwendung eines lokalen subkutanen Enoxaparin-Protokolls (niedermolekulares Heparin) als Salvage-Intervention, welche die klinische Stauung rückgängig machte und etwa 80 % des Lappens erhielt. Die venöse Stauung chirurgisch rekonstruierter Lappen gehört zu den etabliertesten Indikationen für die Blutegeltherapie, bei der der blutegelvermittelte venöse Abfluss und die Antikoagulanzien im Speichel ein ähnliches Ziel verfolgen – die Entlastung der Stauung und den Erhalt der Gewebevitalität; folglich sind Studien zu alternativen pharmakologischen Salvage-Strategien von vergleichendem Interesse für das Fachgebiet. Es handelt sich jedoch um einen einzelnen Fallbericht ohne Blutegel, ohne Vergleichsarm und ohne Evaluierung der Hirudotherapie selbst.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Velasco-Bustamante J, Velasco-Bustamante D, Bravo-Romero C, Nacimba-Aman C, Peñafiel-Pallares WS. Reverse Sural Flap Venous Congestion Successfully Managed With Enoxaparin in a Male Patient With a Traumatic Foot Crush Injury: A Case Report. Cureus. 2026;18(1):e101926. doi:10.7759/cureus.101926. PMID: 41728432

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

Verwandter klinischer Kontext

Erfahren Sie, wie diese Forschung mit der klinischen Praxis verknüpft ist

Verwandte Forschungsarbeiten

Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 18. März 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 1. November 2026

Diese Website stellt Bildungsinformationen bereit und ist weder eine medizinische Beratung noch eine Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Die medizinische Blutegeltherapie ist mit klinisch relevanten Risiken verbunden und sollte ausschließlich von qualifizierten Klinikerinnen und Klinikern unter institutionell genehmigten Protokollen durchgeführt werden. Die FDA-510(k)-Freigabe für medizinische Blutegel ist auf bestimmte Indikationen beschränkt; experimentelle und Off-Label-Diskussionen werden entsprechend gekennzeichnet. Für patientenspezifische Beratung wenden Sie sich an eine qualifizierte Gesundheitsfachkraft.