Kardiovaskuläres Arzneimittel im Brennpunkt: Hirudin
Cardiovascular drug highlight: hirudin
Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Heart disease (Hagerstown, Md.) (1999)
Abstract
Hirudin is a polypeptide of 65 to 66 amino acids derived from the saliva of the medicinal leech Hirudo medicinalis. It is the most potent naturally occurring specific inhibitor of thrombin. Through genetic engineering, recombinant forms of hirudin (r-hirudin) have been made available in sufficient quantities for therapeutic use. Because hirudin is capable of inhibiting clot-bound thrombin and fluid-phase thrombin, it has great potential for management of patients with various types of thromboembolic complications. Clinical trials with hirudin have been conducted in patients with coronary artery disease, heparin-induced thrombocytopenia, and in patients undergoing orthopedic surgery. The results of selected clinical trials in each of these areas are reviewed here. At present, most clinical benefits of r-hirudin have been demonstrated in the management of patients with heparin-induced thrombocytopenia. For this reason, lepirudin (a form of r-hirudin) has recently been approved by the United States Food and Drug Administration (FDA) for anticoagulation in patients with heparin-induced thrombocytopenia and associated thromboembolic disease.
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Hirudin, ein Polypeptid aus 65 bis 66 Aminosäuren aus dem Speichel von Hirudo medicinalis, ist der potenteste natürlich vorkommende spezifische Thrombininhibitor; rekombinante Formen (r-Hirudin) sind in therapeutisch ausreichenden Mengen verfügbar. Da es gerinnselgebundenes wie gelöstes Thrombin hemmt, besteht großes Potenzial bei thromboembolischen Komplikationen. Die Übersichtsarbeit fasst ausgewählte Studien bei koronarer Herzkrankheit, Heparin-induzierter Thrombozytopenie (HIT) und orthopädischen Eingriffen zusammen. Die meisten klinischen Vorteile von r-Hirudin sind bei der HIT belegt; deshalb wurde Lepirudin kürzlich von der FDA zur Antikoagulation zugelassen.
Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist
Diese Übersichtsarbeit untersucht Hirudin, ein aus dem Speichel des medizinischen Blutegels Hirudo medicinalis gewonnenes Polypeptid aus 65–66 Aminosäuren, und gibt einen Überblick über klinische Studien mit rekombinantem Hirudin bei Koronararterienerkrankung, Heparin-induzierter Thrombozytopenie und in der orthopädischen Chirurgie. Das Abstract bezeichnet Hirudin als den potentesten natürlich vorkommenden spezifischen Thrombininhibitor, der sowohl gerinnselgebundenes als auch in der Fluid-Phase vorliegendes Thrombin hemmen kann, und stellt fest, dass Lepirudin, eine Form von rekombinantem Hirudin, die FDA-Zulassung zur Antikoagulation bei Patienten mit Heparin-induzierter Thrombozytopenie und assoziierter thromboembolischer Erkrankung erhalten hat. Als Übersichtsarbeit fasst sie die vorhandene klinische Evidenz zusammen, anstatt neue Primärdaten zu präsentieren; Leser sollten für quantitative Ergebnisdetails die zugrunde liegenden Studienberichte konsultieren.
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Zitation
Literaturangabe (Vancouver-Stil)
Cheng-Lai A. Cardiovascular drug highlight: hirudin. Heart Dis. 1999;1(1):41-49. PMID: 11720603
Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.
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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 18. März 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 1. November 2026