Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Die sich wandelnde Landschaft der Antikoagulation bei pädiatrischer extrakorporaler Membranoxygenierung: Einsatz direkter Thrombininhibitoren

The Changing Landscape of Anticoagulation in Pediatric Extracorporeal Membrane Oxygenation: Use of the Direct Thrombin Inhibitors

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Frontiers in medicine (2022)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewArzneimittelentwicklungNeunert C et al. · Frontiers in medicine, 2022

Abstract

Bleeding and thrombosis frequently occur in pediatric patients with extracorporeal membrane oxygenation (ECMO) therapy. Until now, most patients are anticoagulated with unfractionated heparin (UFH). However, heparin has many disadvantages, such as binding to other plasma proteins and endothelial cells in addition to antithrombin, causing an unpredictable response, challenging monitoring, development of heparin resistance, and risk of heparin-induced thrombocytopenia (HIT). Direct thrombin inhibitors (DTIs), such as bivalirudin and argatroban, might be a good alternative. This review will discuss the use of both UFH and DTIs in pediatric patients with ECMO therapy.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview

Zusammenfassung

Bei pädiatrischen ECMO-Patienten treten häufig Blutungen und Thrombosen auf. Bislang werden die meisten Patienten mit unfraktioniertem Heparin antikoaguliert, das jedoch Nachteile aufweist: Bindung an Plasmaproteine und Endothelzellen neben Antithrombin, unvorhersehbare Wirkung, schwieriges Monitoring, Heparinresistenz und Risiko einer Heparin-induzierten Thrombozytopenie. Direkte Thrombininhibitoren wie Bivalirudin und Argatroban könnten eine gute Alternative sein. Die Autoren diskutieren den Einsatz von unfraktioniertem Heparin und direkten Thrombininhibitoren bei pädiatrischer ECMO.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese Übersichtsarbeit untersucht Antikoagulationsstrategien bei pädiatrischer ECMO-Therapie und erörtert die Nachteile von unfraktioniertem Heparin (UFH) – darunter unvorhersehbares Ansprechen, Heparinresistenz und das Risiko einer Heparin-induzierten Thrombozytopenie (HIT) – sowie das Potenzial direkter Thrombininhibitoren (DTIs) wie Bivalirudin und Argatroban als Alternativen. Bivalirudin (früher Hirulog) ist ein synthetisches Peptid-Antikoagulans, das teilweise auf der C-terminalen Sequenz von Hirudin, dem Antikoagulans des medizinischen Blutegels, basiert (Maraganore et al., 1990); diese Arbeit untersucht das Arzneimittel, nicht die Blutegeltherapie.

Verwandte Verbindungen im ASH-Register

Aus dem Blutegel stammende Moleküle und aus Hirudin abgeleitete Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören, jeweils mit vollständigem Profil im ASH-Verbindungsregister:

Synthetische Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören. Sie wirken auf dieselben Zielstrukturen wie Moleküle aus dem Blutegel, sind jedoch nicht aus dem Blutegel gewonnen:

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Neunert C, Chitlur M, van Ommen CH. The Changing Landscape of Anticoagulation in Pediatric Extracorporeal Membrane Oxygenation: Use of the Direct Thrombin Inhibitors. Front Med (Lausanne). 2022;9:887199. doi:10.3389/fmed.2022.887199. PMID: 35872781

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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