Heparininduzierte Thrombozytopenie und Thrombose
Heparin-induced thrombocytopenia and thrombosis
Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Am J Orthop (2007)
Abstract
Heparin-induced thrombocytopenia (HIT) and heparin induced thrombocytopenia with thrombosis (HITT) ar rare complications associated with use of unfractionate heparin (UFH) or low-molecular-weight heparin (LMWH) HIT is a benign clinical condition characterized by a mil drop in platelet count with no clinical significance. HIT is an immune-mediated reaction associated with a wide spread "hypercoagulable" state resulting in arterial an venous thrombosis. There is a higher incidence of HIT with UFH use than with LMWH use. Orthopedic surger patients are at higher risk for developing HITT than are patients who receive prophylactic heparin for cardiovascular surgery or medical reasons. Therapy for patients suspected of having HITT should begin with immedi ate discontinuation of heparin in any form followed by pharmacologic inhibition with thrombin (e.g., recombinant hirudin [lepirudin], argatroban, danaparoid sodium).
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Die Übersichtsarbeit beschreibt heparininduzierte Thrombozytopenie (HIT) und HIT mit Thrombose (HITT) als seltene Komplikationen unfraktionierter oder niedermolekularer Heparine. HIT gilt als gutartig mit mildem Thrombozytenabfall ohne klinische Bedeutung; die Variante mit Thrombose ist eine immunvermittelte Reaktion mit generalisiertem hyperkoagulablem Zustand und arteriellen sowie venösen Thrombosen. Unter unfraktioniertem Heparin ist die Inzidenz höher als unter niedermolekularem; Patienten nach orthopädischen Operationen tragen ein höheres HITT-Risiko. Bei HITT-Verdacht: sofortiges Absetzen jeglicher Heparine, dann Thrombinhemmung, etwa mit rekombinantem Hirudin (Lepirudin), Argatroban oder Danaparoid-Natrium.
Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist
Diese Übersichtsarbeit untersucht die Heparin-induzierte Thrombozytopenie mit Thrombose (HITT) und beschreibt sie als einen immunvermittelten hyperkoagulabilen Zustand, der mit arterieller und venöser Thrombose assoziiert ist, mit höherer Inzidenz bei unfraktioniertem Heparin und erhöhtem Risiko bei orthopädischen Chirurgiepatienten. Das Abstract gibt an, dass die Therapie ein sofortiges Absetzen von Heparin erfordert, gefolgt von einer pharmakologischen Thrombininhibition, und führt explizit rekombinantes Hirudin (Lepirudin) neben Argatroban und Danaparoid-Natrium auf. Das Abstract benennt rekombinantes Hirudin (Lepirudin) als anerkanntes alternatives Antithrombotikum für HITT und stellt somit eine auf Hirudin basierende Therapie in einen definierten klinischen Kontext. Das Abstract bietet keine Tiefe zur Pharmakologie, Wirksamkeit oder zu klinischen Ergebnissen von Hirudin im Vergleich zu den anderen Wirkstoffen, diskutiert keine Blutegel und liefert keine primären experimentellen Daten.
Verwandte Verbindungen im ASH-Register
Aus dem Blutegel stammende Moleküle und aus Hirudin abgeleitete Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören, jeweils mit vollständigem Profil im ASH-Verbindungsregister:
Synthetische Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören. Sie wirken auf dieselben Zielstrukturen wie Moleküle aus dem Blutegel, sind jedoch nicht aus dem Blutegel gewonnen:
Zitation
Literaturangabe (Vancouver-Stil)
Patel VP, Bong M, Di Cesare PE. Heparin-induced thrombocytopenia and thrombosis. Am J Orthop (Belle Mead NJ). 2007;36(5):255-260. PMID: 17571830
Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.
Verwandter klinischer Kontext
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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026