Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Genetische Erfassung der Blutegelarten vom Yak (Bos grunniens) im Gebiet Nordostindiens

Genetic assessment of leech species from yak (Bos grunniens) in the tract of Northeast India

Molekulare Charakterisierungsstudie in der Zeitschrift Mitochondrial DNA Part A (2017)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Grundlagenforschung (nichtklinisch)Genomik & ProteomikChatterjee N et al. · Mitochondrial DNA Part A, 2018

Abstract

Yak is an iconic symbol of Tibet and high altitudes of Northeast India. It is highly cherished for milk, meat, and skin. However, yaks suffer drastic change in milk production, weight loss, etc, when infested by parasites. Among them, infestation by leeches is a serious problem in the Himalayan belt of Northeast India. The parasite feeds on blood externally or from body orifices, like nasopharynx, oral, rectum, etc. But there has been limited data about the leech species infesting the yak in that region because of the difficulties in morphological identification due to plasticity of the body, changes in shape, and surface structure and thus, warrants for the molecular characterization of leech. In anticipation, this study would be influential in proper identification of leech species infesting yak track and also helpful in inventorying of leech species in Northeast India. Here, we investigated, through combined approach of molecular markers and morphological parameters for the identification of leech species infesting yak. The DNA sequences of COI barcode fragment, 18S and 28S rDNA, were analyzed for species identification. The generated sequences were subjected to similarity match in global database and analyzed further through Neighbour-Joining, K2P distance based as well as ML approach. Among the three markers, only COI was successful in delineating species whereas the 18S and 28S failed to delineate the species. Our study confirmed the presence of the species from genus Hirudinaria, Haemadipsa, Whitmania, and one species Myxobdella annandalae, which has not been previously reported from this region.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleResearch Support, Non-U.S. Gov't
Indexierte MeSH-BegriffeAnimalsCattleDNA Barcoding, TaxonomicDNA, RibosomalElectron Transport Complex IVGenes, MitochondrialIndiaLeechesPhylogeny

Zusammenfassung

Bei Parasitenbefall erleiden Yaks drastische Veränderungen der Milchleistung und Gewichtsverlust; Blutegelbefall ist im nordostindischen Himalaya-Gebiet ein ernstes Problem. Die Blutegel saugen extern oder an Körperöffnungen wie Nasenrachen, Maul und Rektum. Zur Artbestimmung kombinierten die Autoren COI-Barcoding sowie 18S- und 28S-rDNA-Marker mit morphologischen Befunden. Nur COI grenzte die Arten erfolgreich ab; 18S und 28S gelang dies nicht. Bestätigt wurden Arten der Gattungen Hirudinaria, Haemadipsa und Whitmania sowie Myxobdella annandalae, die zuvor aus dieser Region nicht gemeldet war.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese Studie verwendete molekulare Marker — COI-Barcode, 18S- und 28S-rDNA — kombiniert mit morphologischen Parametern, um Blutegelarten zu identifizieren, die Yaks im Nordosten Indiens befallen, wo parasitischer Blutegelbefall bei Nutztieren zu verringerter Milchproduktion und Gewichtsverlust führt. Von den drei Markern konnte nur COI die Arten erfolgreich abgrenzen; die Studie bestätigte das Vorkommen von Arten aus den Gattungen Hirudinaria, Haemadipsa, Whitmania und Myxobdella annandalae, wobei letztere neu für die Region gemeldet wurde. Diese Arbeit trägt zur Dokumentation der Blutegel-Biodiversität und zu Methoden der molekularen Identifikation bei. Die Studie befasst sich jedoch mit parasitischem Blutegelbefall bei Nutztieren und bezieht sich nicht auf Hirudotherapie, das Blutegel-Sekretom oder eine therapeutische Anwendung. Die Verbindung zur Hirudotherapie beschränkt sich auf Taxonomie und Artenidentifikationswerkzeuge.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Chatterjee N, Dhar B, Bhattarcharya D, Deori S, Doley J, Bam J, et al. Genetic assessment of leech species from yak (Bos grunniens) in the tract of Northeast India. Mitochondrial DNA A DNA Mapp Seq Anal. 2018;29(1):73-81. doi:10.1080/24701394.2016.1238914. PMID: 28290215

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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