Die richtige Passform finden: wirksame Stratifizierung des Thromboserisikos bei orthopädischen Patienten
Finding the right fit: effective thrombosis risk stratification in orthopedic patients
Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Orthopedics (2000)
Abstract
Patients undergoing orthopedic surgery are at increased risk of venous thromboembolic events. Proven prophylactic measures are available but are generally underused. However, even one of the most effective therapies available, low-molecular-weight heparin, fails to prevent deep vein thrombosis in approximately 15% of patients undergoing total hip replacement. Clinical outcomes and cost-effectiveness of venous thromboembolism prophylaxis may be optimized by tailoring the treatment to the level of risk of each patient. Overall thromboembolic risk depends on the interactions among multiple factors, such as those that relate to the current clinical status and underlying susceptibility of the patient. Presently, risk assessment models that consider these factors may be of practical assistance in stratifying patients. Improving identification of patients with additional risk factors is a goal of future models. Novel therapies, such as the recombinant hirudin desirudin, or strategies, such as prolonged postoperative prophylaxis, may provide improved protection in these patients and should be considered in the future.
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Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Patienten mit orthopädischen Eingriffen haben ein erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien, und prophylaktische Maßnahmen bleiben trotz belegter Wirksamkeit untergenutzt. Selbst niedermolekulares Heparin verhindert eine tiefe Venenthrombose bei rund 15 % der Patienten mit totalem Hüftgelenkersatz nicht. Die Autoren erörtern Stratifizierungsmodelle, die patientenbezogene Faktoren kombinieren, um die Prophylaxe individuell anzupassen. Sie folgern, dass neue Therapien wie das rekombinante Hirudin Desirudin sowie verlängerte postoperative Prophylaxe verbesserten Schutz bieten könnten.
Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist
Dieser Artikel untersucht Strategien zur Risikostratifizierung für die Prophylaxe der venösen Thromboembolie bei orthopädischen Chirurgiepatienten und stellt fest, dass auch niedermolekulares Heparin bei etwa 15 % der Hüfttotalendoprothesen die tiefe Venenthrombose nicht verhindert. Der Autor identifiziert das rekombinante Hirudin Desirudin als neuartige Therapie, die möglicherweise verbesserten Schutz bei Hochrisikopatienten bietet und in Zukunft in Betracht gezogen werden sollte. Das Abstract erwähnt weder Blutegel, Blutegel-Therapie noch Blutegel-Sekretom, sodass die Verbindung zur angewandten Hirudotherapie nicht über die Erwähnung eines rekombinanten Hirudin-Medikaments hinaus hergestellt wird. Die Diskussion von Desirudin ist kurz und als zukünftige Strategie formuliert, nicht als evaluierte Intervention.
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Zitation
Literaturangabe (Vancouver-Stil)
Arcelus JI, Caprini JA, Reyna JJ. Finding the right fit: effective thrombosis risk stratification in orthopedic patients. Orthopedics. 2000;23(6 Suppl):s633-8. PMID: 10875427
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