Heparin-induced thrombocytopenia
Narrative review published in Seminars in cardiothoracic and vascular anesthesia (2010)
Abstract
Heparin-induced thrombocytopenia (HIT) is an antibody-mediated reaction caused by exposure to heparin that can lead to devastating thrombotic complications. HIT usually occurs 5 to 10 days after exposure to heparin but can happen more rapidly to patients who are reexposed to heparin within 100 days. The hallmark of this disorder is a sudden drop in platelet count of greater than 50%. Once HIT is suspected the heparin must be immediately discontinued and an anticoagulant (direct thrombin inhibitor or heparinoid) started. For patients presenting for cardiac surgery and cardiopulmonary bypass that have a history of HIT and positive antibodies a direct thrombin inhibitor such as lepirudin, argatroban or bivalirudin must be used in lieu of heparin.
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
This review covers heparin-induced thrombocytopenia, an antibody-mediated reaction appearing 5-10 days after heparin with a platelet drop over 50%; heparin must be stopped and a direct thrombin inhibitor or heparinoid used, including lepirudin, argatroban or bivalirudin in cardiac surgery.
Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist
Dieser Review bietet einen Überblick über die Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT), mit Schwerpunkt auf dem sofortigen Absetzen von Heparin und dem Einsatz alternativer Antikoagulanzien. Er empfiehlt speziell direkte Thrombininhibitoren wie Lepirudin, eine rekombinante Form des aus Blutegeln gewonnenen Hirudins, für kardiochirurgische Patienten mit HIT-Anamnese. Der Artikel ist ein klinischer Überblick über das HIT-Management und behandelt weder die Lebend-Hirudotherapie noch das breitere Blutegelsekretom.
Verwandte Verbindungen im ASH-Register
Aus dem Blutegel stammende Moleküle und aus Hirudin abgeleitete Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören, jeweils mit vollständigem Profil im ASH-Verbindungsregister:
Synthetische Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören. Sie wirken auf dieselben Zielstrukturen wie Moleküle aus dem Blutegel, sind jedoch nicht aus dem Blutegel gewonnen:
Zitation
Verwandter klinischer Kontext
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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 1. November 2026