Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Leeching as initial treatment in a cat with polycythaemia vera

Case report published in The Journal of small animal practice (2001)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische StudienNett et al. · The Journal of small animal practice, 2001

Abstract

Polycythaemia vera was diagnosed in a three-year-old domestic shorthaired cat referred because of seizures and a high packed cell volume (PCV). Laboratory examination revealed severe erythrocytosis (PCV 79 per cent). Diagnosis was reached by excluding causes for relative and secondary absolute polycythaemia. As phlebotomy proved impossible for initial treatment due to hyperviscosity, four leeches were used to suck blood and the PCV was consequently reduced to 64 per cent. A further 24 hours later, when bleeding at the sites of sucking had stopped, the PCV was 56 per cent. Long-term management of the condition was achieved with hydroxyurea (100 mg/cat once daily) and intermittent phlebotomy. Initial treatment using leeches in cases of polycythaemia vera is a simple, non-invasive, well tolerated and effective method where phlebotomy is not possible.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAnimalsCat DiseasesCatsEnzyme InhibitorsFemaleHydroxyureaLeechingPhlebotomyPolycythemia VeraSeizures

Zusammenfassung

In a three-year-old cat with polycythaemia vera (packed cell volume 79%) where phlebotomy was impossible, four leeches reduced the PCV to 64%, then 56% after bleeding stopped; hydroxyurea and intermittent phlebotomy maintained long-term control.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser veterinärmedizinische Fallbericht beschreibt eine dreijährige Katze mit polycythaemia vera und schwerer Erythrozytose (PCV 79%), die mit Krampfanfällen vorstellig wurde und bei der eine konventionelle Phlebotomie wegen der Hyperviskosität unmöglich war; zur Blutentnahme wurden vier medizinische Egel angesetzt, was den PCV auf 64% und dann im Verlauf des folgenden Tages auf 56% senkte, wobei die langfristige Kontrolle mit hydroxyurea und intermittierender Phlebotomie erreicht wurde. Dies ist ein echtes, unmittelbar relevantes Beispiel für Hirudotherapie: Es dokumentiert den gezielten Einsatz von Egeln zur Verringerung von Blutvolumen und -viskosität, als der übliche Aderlass fehlschlug, und veranschaulicht eine mechanische Nischenrolle medizinischer Egel. Vorbehalt: Es handelt sich um einen einzelnen felinen Fallbericht, nicht um eine klinische Studie und nicht am Menschen; die günstige Beschreibung des Egelansetzens als einfach und gut verträglich durch die Autoren spiegelt den Verlauf bei einem einzigen Tier wider und kann weder auf menschliche Patienten verallgemeinert noch als kontrollierte Evidenz behandelt werden.

Zitation

Leeching as initial treatment in a cat with polycythaemia vera.

Nett et al. · The Journal of small animal practice, 2001

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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