Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Bivalirudin in peripheral interventions

Narrative review published in Techniques in vascular and interventional radiology (2006)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewArzneimittelentwicklungMaclean et al. · Techniques in vascular and interventional radiology, 2006

Abstract

The discovery of heparin and its eventual incorporation into many therapeutic and diagnostic procedures has made this agent ubiquitous in the fields of cardiac and vascular medicine. Heparin however does have a significant complication and side-effect profile that includes both bleeding as well as vessel thrombosis through the development of heparin-induced thrombocytopenia. The recent addition of direct thrombin inhibitors, for example, bivalirudin, to the anticoagulation armaterium has produced favorable outcomes. Most of the experience with bivalirudin has been in coronary interventions and only recently have more interventionalists been turning to this agent as the sole anticoagulant for peripheral interventions even in patients who could tolerate heparin. In this review, we describe our experience with bivalirudin in peripheral interventions emphasizing how we dose and monitor this drug. In addition, this article discusses the findings in existing clinical trials involving bivalirudin.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview
Indexierte MeSH-BegriffeAnticoagulantsHirudinsHumansPeptide FragmentsRadiology, InterventionalRecombinant Proteins

Zusammenfassung

This review describes the authors' experience using bivalirudin, a direct thrombin inhibitor, as the sole anticoagulant for peripheral interventions even in patients who could tolerate heparin, including dosing, monitoring, and clinical trial findings.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser narrative Übersichtsartikel erörtert den direkten Thrombininhibitor bivalirudin als Antikoagulans für periphere Gefäßinterventionen, beschreibt den Dosierungs- und Überwachungsansatz der Autoren und fasst bestehende Ergebnisse aus klinischen Studien zusammen, eingeordnet vor dem Hintergrund des bekannten Blutungsrisikos von heparin und seiner Fähigkeit, eine heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT) auszulösen. Für die Evidenzbasis der ASH ist er relevant, weil bivalirudin ein synthetisches Peptid ist, das unmittelbar nach dem Vorbild von hirudin geformt wurde, dem antikoagulatorischen Protein aus dem Speichel des medizinischen Egels, wodurch es ein konkretes Beispiel dafür ist, wie die Biologie des Egelsekretoms in ein zugelassenes, überwachbares Arzneimittel übersetzt wurde, das eingesetzt wird, wenn heparin ungeeignet ist. Der Vorbehalt ist, dass es sich um einen Übersichtsartikel und teilweise um einen Bericht über die eigene Praxis der Autoren handelt, nicht um Primär- oder Vergleichsdaten; er synthetisiert und interpretiert andere Studien, sodass seine Dosierungsempfehlungen und die günstige Darstellung als Expertenzusammenfassung und nicht als neue Studienevidenz zu lesen sind, und er betrifft das von hirudin abgeleitete Arzneimittel und nicht die Egeltherapie selbst.

Verwandte Verbindungen im ASH-Register

Aus dem Blutegel stammende Moleküle und aus Hirudin abgeleitete Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören, jeweils mit vollständigem Profil im ASH-Verbindungsregister:

Zitation

Bivalirudin in peripheral interventions.

Maclean et al. · Techniques in vascular and interventional radiology, 2006

Verwandter klinischer Kontext

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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