Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Edoxaban-Induced Vanishing Bile Duct Syndrome: A Case Report With Review of the Literature

Case report with literature review published in Cureus (2024)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtArzneimittelentwicklungBorgonovo et al. · Cureus, 2024

Abstract

Edoxaban is an oral, highly selective, direct factor X-inhibitor approved by the European Medical Agency for the prevention of stroke in non-valvular atrial fibrillation. Edoxaban is contraindicated in patients with severe hepatic insufficiency and, among adverse effects, serum bilirubin level and gamma-glutamyl transpeptidase elevation are described as common events. We report the case of an 82-year-old man with hepatocellular carcinoma who developed a fatal vanishing bile duct syndrome (VBDS) a few weeks after the administration of edoxaban for non-valvular atrial fibrillation. To the best of our knowledge, this is the first report to describe a case of acute VBDS possibly related to edoxaban.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article

Zusammenfassung

An 82-year-old man with hepatocellular carcinoma developed fatal vanishing bile duct syndrome weeks after starting edoxaban for non-valvular atrial fibrillation, representing the first reported case of acute VBDS possibly linked to this factor Xa inhibitor.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt einen 82-jährigen Mann mit hepatozellulärem Karzinom, der wenige Wochen nach Beginn von edoxaban (einem direkten Faktor-X-Inhibitor) wegen nicht-valvulärem Vorhofflimmern ein tödliches Vanishing-Bile-Duct-Syndrom entwickelte, das nach Kenntnis der Autoren der erste berichtete Fall eines akuten VBDS in möglichem Zusammenhang mit edoxaban ist. Für ASH ist es nur als Erinnerung daran relevant, dass die konventionellen Antikoagulanzien, die dieselbe therapeutische Nische wie aus Blutegeln gewonnene gerinnungshemmende Peptide besetzen, ihre eigenen schwerwiegenden, mitunter idiosynkratischen Schäden mit sich bringen — nützlicher Hintergrund für das vergleichende Bild der Arzneimittelentwicklung, aber kein direkter Blutegelbeleg. Die Einschränkungen sind nachdrücklich: Dies ist ein einzelner Fallbericht (die schwächste Evidenzstufe), die Autoren selbst beschreiben den Zusammenhang nur als möglich und nicht als gesicherte Kausalität, und die Studie hat nichts mit medizinischen Blutegeln oder der Hirudotherapie zu tun.

Verwandte Verbindungen im ASH-Register

Synthetische Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören. Sie wirken auf dieselben Zielstrukturen wie Moleküle aus dem Blutegel, sind jedoch nicht aus dem Blutegel gewonnen:

Zitation

Edoxaban-Induced Vanishing Bile Duct Syndrome: A Case Report With Review of the Literature.

Borgonovo et al. · Cureus, 2024

Verwandter klinischer Kontext

Erfahren Sie, wie diese Forschung mit der klinischen Praxis verknüpft ist

Verwandte Forschungsarbeiten

Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 29. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

Diese Website stellt Bildungsinformationen bereit und ist weder eine medizinische Beratung noch eine Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Die medizinische Blutegeltherapie ist mit klinisch relevanten Risiken verbunden und sollte ausschließlich von qualifizierten Klinikerinnen und Klinikern unter institutionell genehmigten Protokollen durchgeführt werden. Die FDA-510(k)-Freigabe für medizinische Blutegel ist auf bestimmte Indikationen beschränkt; experimentelle und Off-Label-Diskussionen werden entsprechend gekennzeichnet. Für patientenspezifische Beratung wenden Sie sich an eine qualifizierte Gesundheitsfachkraft.