Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Der Einsatz von Bivalirudin beim ST-Hebungs-Myokardinfarkt: Vorteile und Grenzen

The Use of Bivalirudin in ST-Segment Elevation Myocardial Infarction: Advantages and Limitations

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Interv Cardiol Clin (2012)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewArzneimittelentwicklungKlinische LiteraturSergie Z et al. · Interv Cardiol Clin, 2012

Abstract

The incidence of ST-segment elevation myocardial infarction (STEMI) is a common, albeit declining, manifestation of coronary heart disease. Significant improvements in cardiovascular outcomes and mortality in STEMI patients have occurred in recent years, reflecting evolution in the understanding of the pathophysiological mechanisms and therapeutic targets of this disease. Nonetheless, the risks of recurrent ischemia and bleeding complications in this population remain substantial. This review focuses on the adjunctive anticoagulant agents used in the management of STEMI. Major insights from the HORIZONS-AMI trial regarding the impact of bivalirudin on both hemorrhagic and ischemic outcomes in STEMI patients are discussed.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview

Zusammenfassung

Die Übersichtsarbeit befasst sich mit den adjuvanten Antikoagulanzien in der Behandlung des ST-Strecken-Hebungs-Infarkts (STEMI), einer zwar rückläufigen, aber häufigen Manifestation der koronaren Herzkrankheit. Trotz erheblicher Fortschritte bei kardiovaskulären Ergebnissen und Sterblichkeit, die ein besseres Verständnis von Pathophysiologie und therapeutischen Zielen widerspiegeln, bleiben Rezidivischämien und Blutungskomplikationen ein relevantes Risiko. Diskutiert werden zentrale Erkenntnisse der HORIZONS-AMI-Studie zum Einfluss von Bivalirudin auf hämorrhagische und ischämische Endpunkte von STEMI-Patienten.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese Übersichtsarbeit erörtert die Vorteile und Grenzen von Bivalirudin als adjunktives Antikoagulans im STEMI-Management, mit Schwerpunkt auf Erkenntnissen aus der HORIZONS-AMI-Studie zu hämorrhagischen und ischämischen Outcomes. Sie verortet Bivalirudin innerhalb der breiteren Entwicklung der Antikoagulanzientherapie bei akuten Koronarsyndromen. Bivalirudin ist ein synthetisches Derivat von Hirudin, dem Antikoagulans aus dem Speichel des medizinischen Blutegels, und sein kardiovaskulärer Einsatz stellt eine klinische Translation einer Substanz aus dem Blutegelsekretom dar. Der Artikel ist jedoch ein narrativer Review zu einem pharmazeutischen Wirkstoff in der interventionellen Kardiologie ohne direkte Einbeziehung von Blutegeln, Blutegeltherapie oder rohen Blutegelextrakten.

Verwandte Verbindungen im ASH-Register

Aus dem Blutegel stammende Moleküle und aus Hirudin abgeleitete Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören, jeweils mit vollständigem Profil im ASH-Verbindungsregister:

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Sergie Z, Gukathasan N, Yu JJ, Mehran R. The Use of Bivalirudin in ST-Segment Elevation Myocardial Infarction: Advantages and Limitations. Interv Cardiol Clin. 2012;1(4):441-451. doi:10.1016/j.iccl.2012.06.003. PMID: 28581962

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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