Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Atrial fibrillation, anticoagulation, fall risk, and outcomes in elderly patients.

Review published in American heart journal (2011)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewKlinische StudienSicherheit & InfektionskontrolleSellers MB et al. · American heart journal, 2011

Abstract

Atrial fibrillation (AF) affects 2.5 million patients in the United States. The incidence of this condition increases with age, such that approximately 5% of people > 65 years of age have AF. Because of the lack of organized atrial contraction and thrombus formation in the left atrium, patients with AF are at increased risk of stroke. The estimated risk of stroke among all AF patients is 5% per year. Among patients without mitral stenosis, there is a graded relationship of stroke risk with the number of CHADS₂ risk factors. Warfarin is the recommended treatment for embolic stroke prophylaxis in AF in intermediate- to high-risk patients. However, elderly patients who are deemed to be at risk of falls are often not started on warfarin therapy secondary to a perceived higher risk of bleeding complications. These risks have been evaluated, but conclusive data regarding the risk-benefit trade-off are elusive. This review summarizes available data on the use of warfarin in elderly patients with AF, focusing on the risk of bleeding, and will specifically address the utility of falls risk assessment in the decision to initiate warfarin therapy for AF.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview
Indexierte MeSH-BegriffeAccidental FallsAgedAnticoagulantsAtrial FibrillationForecastingHemorrhageHumansRisk FactorsTreatment OutcomeWarfarin

Zusammenfassung

This review summarizes data on warfarin use for stroke prevention in elderly patients with atrial fibrillation, addressing bleeding risk and whether falls-risk assessment should influence the decision to start anticoagulation, noting that conclusive risk-benefit data remain elusive.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese narrative Übersichtsarbeit fasst den Einsatz von warfarin zur Schlaganfallprophylaxe bei älteren Patienten mit Vorhofflimmern zusammen und weist darauf hin, dass Vorhofflimmern das Schlaganfallrisiko in einer abgestuften Beziehung zu den CHADS2-Risikofaktoren erhöht und dass älteren Patienten, die als sturzgefährdet eingeschätzt werden, warfarin häufig aus Sorge vor Blutungen vorenthalten wird, wobei zugleich eingeräumt wird, dass schlüssige Daten zum Nutzen-Risiko-Verhältnis in der Sturzfrage weiterhin ausstehen. Für ASH veranschaulicht sie das zentrale klinische Dilemma der Antikoagulation — das Abwägen zwischen Thromboseprävention und Blutungsrisiko bei gefährdeten Patienten — dieselbe therapeutische Spannung, die das Interesse an aus Blutegeln gewonnenen Antithrombotika prägt, bei denen das Verständnis des Kompromisses zwischen Blutung und Gerinnung für jede auf dem Sekretom des medizinischen Blutegels aufbauende Wirkstoffforschung von entscheidender Bedeutung ist. Ehrlicher Vorbehalt: Dies ist eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2011 über Evidenz aus der warfarin-Ära ohne eigene randomisierte Daten, die dem routinemäßigen Einsatz direkter oraler Antikoagulanzien vorausgeht und keinen Bezug zur Blutegeltherapie hat; ASH zitiert sie ausschließlich als Hintergrund zur Entscheidungsfindung bei der Antikoagulation.

Zitation

Atrial fibrillation, anticoagulation, fall risk, and outcomes in elderly patients.

Sellers MB et al. · American heart journal, 2011

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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