Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Congenital dysfibrinogenemia.

Review published in Current opinion in hematology (1997)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewKlinische StudienArzneimittelentwicklungMartinez · Current opinion in hematology, 1997

Abstract

Fibrinogen abnormalities can be classified as congenital or acquired. Each class manifests quantitative or qualitative alterations; the latter are known as dysfibrinogenemias. In dysfibrinogenemias, structural defects cause alterations in the conversion of fibrinogen to fibrin. Approximately 300 abnormal fibrinogens have been reported, and about 83 structural defects have been identified. The most common structural defect involve the fibrinopeptides and their cleavage sites, and the second most common involves the gamma-chain polymerization region. Approximately half of the mutants are clinically silent, whereas hemorrhage and thrombosis occur in almost equal numbers of cases. Study of the abnormal fibrinogens has provided insight into fibrinogen structure and fibrin formation and dissolution. Some of the structural abnormalities exhibit defective assembly and activation of components of the fibrinolytic system on the abnormal fibrin, resulting in impaired dissolution of fibrin, clinically associated with thrombosis.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview
Indexierte MeSH-BegriffeAfibrinogenemiaFibrinogenFibrinogens, AbnormalHumansModels, MolecularThrombosisWound Healing

Zusammenfassung

This review describes congenital dysfibrinogenemia, in which structural defects—most often at fibrinopeptide cleavage sites or the gamma-chain polymerization region—alter fibrin formation; about half of roughly 300 reported abnormal fibrinogens are clinically silent, while hemorrhage and thrombosis occur in near-equal numbers.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese Übersichtsarbeit über die kongenitale Dysfibrinogenämie beschreibt, wie strukturelle Defekte des Fibrinogens – mit berichteten rund 300 abnormen Fibrinogenen und etwa 83 identifizierten strukturellen Defekten – die Umwandlung von Fibrinogen zu Fibrin verändern; etwa die Hälfte ist klinisch stumm, während Blutungen und Thrombosen in nahezu gleicher Zahl auftreten und einige abnorme Fibrine der Fibrinolyse widerstehen und so eine Thrombose hervorrufen. Für die ASH ist sie nützliches Hintergrundwissen über Fibrinbildung und -auflösung, eben jenes System, auf das blutegelstämmige Moleküle einwirken, da das Sekretom Wirkstoffe umfasst, die hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Bildung und den Abbau des Fibringerinnsels untersucht wurden. Dies ist eine narrative Übersichtsarbeit über eine erbliche Gerinnungsstörung aus den 1990er Jahren; sie befasst sich nicht mit Blutegeln, Hirudotherapie oder irgendeinem Behandlungsergebnis und ist nur zur Erläuterung der Fibrinogen-Biologie aufgenommen.

Zitation

Congenital dysfibrinogenemia.

Martinez · Current opinion in hematology, 1997

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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