Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Antiphospholipid-Syndrom: Fortschritte in Diagnostik, Pathogenese und Behandlung

Antiphospholipid syndrome: advances in diagnosis, pathogenesis, and management

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift BMJ (Clinical research ed.) (2023)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewKlinische LiteraturArzneimittelentwicklungKnight et al. · BMJ (Clinical research ed.), 2023

Abstract

Antiphospholipid syndrome (APS) is a thrombo-inflammatory disease propelled by circulating autoantibodies that recognize cell surface phospholipids and phospholipid binding proteins. The result is an increased risk of thrombotic events, pregnancy morbidity, and various other autoimmune and inflammatory complications. Although antiphospholipid syndrome was first recognized in patients with lupus, the stand alone presentation of antiphospholipid syndrome is at least equally common. Overall, the diagnosis appears to affect at least one in 2000 people. Studies of antiphospholipid syndrome pathogenesis have long focused on logical candidates such as coagulation factors, endothelial cells, and platelets. Recent work has shed light on additional potential therapeutic targets within the innate immune system, including the complement system and neutrophil extracellular traps. Vitamin K antagonists remain the mainstay of treatment for most patients with thrombotic antiphospholipid syndrome and, based on current data, appear superior to the more targeted direct oral anticoagulants. The potential role of immunomodulatory treatments in antiphospholipid syndrome management is receiving increased attention. As for many systemic autoimmune diseases, the most important future direction is to more precisely identify mechanistic drivers of disease heterogeneity in pursuit of unlocking personalized and proactive treatments for patients.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview
Indexierte MeSH-BegriffeFemalePregnancyHumansAntiphospholipid SyndromeEndothelial CellsAnticoagulantsAutoantibodiesBlood Platelets

Zusammenfassung

Das Antiphospholipid-Syndrom (APS) ist eine thromboinflammatorische Erkrankung, angetrieben durch Autoantikörper gegen Phospholipide und phospholipidbindende Proteine; die Diagnose betrifft anscheinend mindestens einen von 2000 Menschen. Komplementsystem und neutrophile extrazelluläre Fallen rücken als mögliche therapeutische Zielstrukturen in den Fokus. Vitamin-K-Antagonisten bleiben für die meisten Patienten mit thrombotischem APS die Standardtherapie und erscheinen nach aktueller Datenlage den direkten oralen Antikoagulanzien überlegen. Die wichtigste künftige Aufgabe sehen die Autoren darin, die mechanistischen Treiber der Krankheitsheterogenität besser zu identifizieren, um personalisierte Behandlungen zu ermöglichen.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese Übersichtsarbeit behandelt Fortschritte in Diagnose, Pathogenese und Management des Antiphospholipid-Syndroms (APS), einer thrombo-inflammatorischen Erkrankung, die durch Autoantikörper gegen Phospholipid-bindende Proteine getrieben wird, mit Diskussion von Gerinnungskaskaden, Endothelzellen, Thrombozyten, Komplement und neutrophilen extrazellulären Fallen. Sie merkt an, dass Vitamin-K-Antagonisten weiterhin die Hauptstütze der Behandlung des thrombotischen APS darstellen. Die Relevanz des Artikels für die Hirudotherapie ist höchstens indirekt: Obwohl APS pathologische Thrombosen umfasst, die theoretisch von Blutegel-abgeleiteten Antikoagulanzien wie Hirudin adressiert werden könnten, erwähnt die Übersichtsarbeit weder Blutegel noch Blutegel-abgeleitete Therapien, und es werden keine Daten präsentiert, die das APS-Management mit dem Blutegelsekretom verknüpfen.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Knight JS, Branch DW, Ortel TL. Antiphospholipid syndrome: advances in diagnosis, pathogenesis, and management. BMJ. 2023;380:e069717. doi:10.1136/bmj-2021-069717. PMID: 36849186

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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