Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Intrazerebrale Hirudin-Injektion lindert kognitive Beeinträchtigung und oxidativen Stress und fördert die hippocampale Neurogenese bei Ratten mit zerebraler Ischämie

Intracerebral hirudin injection alleviates cognitive impairment and oxidative stress and promotes hippocampal neurogenesis in rats subjected to cerebral ischemia

Tierexperimentelle Studie in der Zeitschrift Neuropathology : official journal of the Japanese Society of Neuropathology (2023)

Zuletzt aktualisiert: 1. November 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Präklinisch (tierexperimentell)Speichel-PharmakologieKlinische LiteraturArzneimittelentwicklungGenomik & ProteomikXia X et al. · Neuropathology : official journal of the Japanese Society of Neuropathology, 2023

Abstract

Cerebral ischemia starts with cerebral blood flow interruption that causes severely limited oxygen and glucose supply, eliciting a cascade of pathological events, such as excitotoxicity, oxidative stress, calcium dysregulation, and inflammatory response, which could ultimately result in neuronal death. Hirudin has beneficial effects in ischemic stroke and possesses antioxidant and anti-inflammatory properties. Therefore, we investigated the biological functions of hirudin and its related mechanisms in cerebral ischemia. The ischemia-like conditions were induced by transient middle cerebral artery occlusion (MCAO). To investigate hirudin roles, intracerebroventricular injection of 10 U hirudin was given to the rats. Cognitive and motor functions were examined by beam walking and Morris water maze tests. 2,3,5-triphenyl tetrazolium chloride-stained brain sections were used to measure infarct volume. Oxidative stress was determined by assessment of oxidative stress markers. The proliferated cells were labeled by BrdU and Nestin double staining. Western blotting was performed to measure protein levels. Hirudin administration improved cognitive and motor deficits post-ischemia. Hirudin reduced brain infarction and neurological damage in MCAO-subjected rats. Hirudin alleviated oxidative stress and enhanced neurogenesis in ischemic rats. Hirudin facilitated the promotion of phosphorylation of extracellular signal-regulated kinase (ERK) 1/2 and serine-threonine kinase. In sum, hirudin alleviates cognitive deficits by attenuating oxidative stress and promoting hippocampal neurogenesis through the regulation of ERK1/2 and serine-threonine kinase in MCAO-subjected rats.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeRatsAnimalsHirudinsRats, Sprague-DawleyBrain IschemiaInfarction, Middle Cerebral ArteryNeurogenesisProtein Serine-Threonine KinasesOxidative StressCognitive Dysfunction

Zusammenfassung

Bei Ratten wurde eine zerebrale Ischämie durch vorübergehenden Verschluss der Arteria cerebri media (MCAO) ausgelöst, und die Tiere erhielten eine intrazerebroventrikuläre Injektion von 10 U Hirudin. Hirudin besserte die kognitiven und motorischen Ausfälle, verkleinerte das Hirninfarktvolumen und minderte neurologische Schäden sowie oxidativen Stress. Zudem förderte es die hippocampale Neurogenese und die Phosphorylierung von ERK1/2 sowie einer Serin-Threonin-Kinase. Nach Ansicht der Autoren mildert Hirudin die kognitiven Defizite durch Regulation von ERK1/2 und der Serin-Threonin-Kinase.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese Studie untersuchte, ob eine intrazerebroventrikuläre Hirudin-Injektion (10 U) die kognitive und motorische Funktion verbessern, das Hirninfarktvolumen reduzieren, oxidativen Stress abmildern und die hippocampale Neurogenese bei Ratten fördern könnte, die einem transienten Verschluss der Arteria cerebri media (MCAO) unterzogen wurden. Hirudin ist das bioaktive Antikoagulans, das am engsten mit medizinischen Blutegeln und der Hirudotherapie verbunden ist, und die Studie berichtet über seine neuroprotektiven und neurogenen Effekte in einem Schlaganfallmodell. Das Abstract berichtet, dass Hirudin die Verhaltensergebnisse verbesserte, die Infarktgröße reduzierte, den oxidativen Stress linderte und die Neurogenese über ERK1/2- und Serin-Threonin-Kinase-Phosphorylierung verstärkte. Es handelt sich um eine präklinische Tierstudie unter Verwendung direkter Hirninjektion von gereinigtem Hirudin, wobei keine Blutegel und keine Blutegeltherapie beteiligt waren.

Verwandte Verbindungen im ASH-Register

Aus dem Blutegel stammende Moleküle und aus Hirudin abgeleitete Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören, jeweils mit vollständigem Profil im ASH-Verbindungsregister:

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Xia X, Li M, Wei R, Li J, Lei Y, Zhang M. Intracerebral hirudin injection alleviates cognitive impairment and oxidative stress and promotes hippocampal neurogenesis in rats subjected to cerebral ischemia. Neuropathology. 2023;43(5):362-372. doi:10.1111/neup.12897. PMID: 36918198

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 18. März 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 1. November 2026

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