Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Bildgebende Photoplethysmographie (iPPG) in der rekonstruktiven Kopf-Hals-Chirurgie: eine neuartige Technik zur nichtinvasiven Überwachung der Lappenperfusion

Imaging Photoplethysmography (iPPG) in Head and Neck Reconstructive Surgery: A Novel Technique for Noninvasive Flap Perfusion Monitoring

Beobachtungsstudie in der Zeitschrift Lasers in surgery and medicine (2024)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtKlinische Studienvan der Stel et al. · Lasers in surgery and medicine, 2024

Abstract

BACKGROUND: Evaluate imaging photoplethysmography (iPPG) as a novel noninvasive technique to assess flap perfusion in head and neck free flap reconstructive (FFR) surgeries. METHODS: Intraoperative iPPG was performed in 17 patients undergoing FFR surgery. Imaging consisted of a 30-s video from which perfusion maps were extracted, providing detailed information about blood flow and pulsatility in the flap microvasculature. During each procedure, iPPG acquisitions were acquired representing distinct perfusion conditions of the flap (fully perfused/ischemic/reperfused). When possible, postoperative measurements were performed to assess flap recovery during the critical time period (3 days) and long-term follow-up (30 days). RESULTS: Perfusion maps, displaying iPPG amplitude and delay times, correlated strongly (p < 0.001) with the perfusion status of the tissue. One case of postoperative thrombosis, leading to flap failure, was identified with iPPG. After surgical revision in this case, flap perfusion was restored and confirmed by iPPG. Postoperative follow-up imaging allowed for objective visualization of flap recovery short term (3 days) and up to 30 days after the surgical procedure. CONCLUSIONS: This study shows that iPPG is suitable for objective and noninvasive assessment of flap perfusion in head and neck FFR surgery. In addition, postoperative monitoring shows potential for assessing flap perfusion in patients with increased risk of postoperative complications.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleResearch Support, Non-U.S. Gov't
Indexierte MeSH-BegriffeHumansPhotoplethysmographyMaleMiddle AgedFemalePlastic Surgery ProceduresAgedHead and Neck NeoplasmsFree Tissue FlapsAdultMonitoring, Intraoperative

Zusammenfassung

Bei 17 Patienten mit freier Lappenrekonstruktion im Kopf-Hals-Bereich wurde intraoperativ eine bildgebende Photoplethysmographie (iPPG) aus 30-Sekunden-Videos durchgeführt; postoperativ wurden, soweit möglich, Messungen nach 3 und 30 Tagen ergänzt. Die Perfusionskarten (Amplitude und Verzögerungszeit) korrelierten stark mit dem Perfusionsstatus (p < 0,001). Eine postoperative Thrombose mit Lappenversagen wurde mittels iPPG erkannt; nach Revision bestätigte die iPPG die wiederhergestellte Perfusion. Die Autoren halten iPPG für geeignet zur objektiven, nichtinvasiven Beurteilung der Lappenperfusion; das postoperative Monitoring biete Potenzial bei erhöhtem Komplikationsrisiko.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese prospektive Studie evaluierte die bildgebende Photoplethysmographie (iPPG) als nichtinvasive Methode zur Kartierung der Perfusion freier Lappen bei 17 Patienten mit Kopf-Hals-Rekonstruktion; die Perfusionskarten korrelierten stark (p < 0,001) mit dem Gewebeperfusionsstatus, und die iPPG entdeckte einen Fall einer postoperativen Thrombose mit Lappenversagen und bestätigte die wiederhergestellte Perfusion nach chirurgischer Revision, was ihren Einsatz zur objektiven postoperativen Lappenüberwachung unterstützt. Dies ist für die Hirudotherapie unmittelbar relevant, da medizinische Blutegel genau bei den venösen Stauungen und Perfusionsstörungen eingesetzt werden, unter denen diese Lappen leiden, und eine zuverlässige, objektive Perfusionsüberwachung es einem Team ermöglichen würde, eine Stauung früh zu erkennen und zu beurteilen, ob die Blutegeltherapie den Blutfluss wiederherstellt. Die Einschränkung ist, dass es sich um eine kleine einarmige Machbarkeits-/Validierungsserie (17 Patienten) einer Überwachungstechnologie handelt und nicht um eine Studie zur Blutegeltherapie — sie evaluiert und erwähnt keine Blutegel, und Bildgebungsergebnisse an kleinen Kohorten bedürfen einer Bestätigung an größeren, bevor die Praxis geändert wird.

Zitation

Imaging Photoplethysmography (iPPG) in Head and Neck Reconstructive Surgery: A Novel Technique for Noninvasive Flap Perfusion Monitoring.

van der Stel et al. · Lasers in surgery and medicine, 2024

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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