Heparininduzierte Thrombozytopenie: wie behandeln, wie vermeiden
Heparin-induced thrombocytopenia: how to manage it, how to avoid it
Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Cleve Clin J Med (2000)
Abstract
Heparin therapy has two potential adverse effects: bleeding and heparin-induced thrombocytopenia (HIT). There are two types of HIT: type I is more common but less severe; type II occurs less frequently but involves severe thrombocytopenia and a high risk for thrombotic events. Treatment involves discontinuing heparin, allowing the platelet count to return to normal, and treating any thrombosis. Lepirudin (Refludan) is the only agent currently approved for the treatment of HIT-related thrombosis, but other agents may have a role in combination therapy. Prevention includes using low molecular weight heparin instead of unfractionated heparin and limiting unfractionated heparin therapy to less than 5 days.
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Dieser Übersichtsartikel unterscheidet zwei Typen der heparininduzierten Thrombozytopenie: Typ I ist häufiger und milder, während Typ II seltener auftritt, aber mit schwerer Thrombozytopenie und hohem Thromboserisiko einhergeht. Die Behandlung umfasst das Absetzen von Heparin, die Normalisierung der Thrombozytenzahl und die Therapie einer Thrombose, wobei Lepirudin das derzeit einzige zugelassene Medikament für HIT-bedingte Thrombosen ist. Zur Prävention empfehlen die Autoren niedermolekulares Heparin und eine Begrenzung der unfraktionierten Heparintherapie auf weniger als 5 Tage.
Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist
Dieser Review erörtert das Management und die Prävention der Heparin-induzierten Thrombozytopenie, unterscheidet Typ I (häufig, mild) von Typ II (seltener, schwere Thrombozytopenie mit hohem Thromboserisiko) und umreißt die Behandlung als Heparinabsetzung, Erholung der Thrombozytenzahl und Thrombosebehandlung. Das Abstract benennt Lepirudin (Refludan) spezifisch als das einzige derzeit für die Behandlung HIT-assoziierter Thrombosen zugelassene Mittel, erwähnt jedoch, dass andere Mittel eine Rolle in der Kombinationstherapie haben könnten, und empfiehlt Prävention durch den Einsatz niedermolekularer Heparine und die Begrenzung der Dauer unfraktionierten Heparins. Das Abstract benennt Lepirudin (Refludan) und dessen Zulassungsstatus für HIT-assoziierte Thrombosen, obwohl das Abstract selbst Lepirudin nicht als von Hirudin abgeleitet kennzeichnet oder Blutegel erwähnt. Das Abstract bietet keine Dosierungs- oder Ergebnisangaben speziell zu Lepirudin, und weder Blutegel noch das breitere Sekretom werden diskutiert.
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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026