Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Reoperation freier Lappenplastiken nach postoperativer mikrovaskulärer Beeinträchtigung: Vorhersage von Rettung oder Scheitern

Free flap take-back following postoperative microvascular compromise: predicting salvage versus failure

Retrospektive Auswertung von Krankenakten in der Zeitschrift Plastic and reconstructive surgery (2012)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtKlinische StudienMirzabeigi et al. · Plastic and reconstructive surgery, 2012

Abstract

BACKGROUND: The purpose of this study is twofold: (1) to stratify preoperative risk factors that predict successful free flap salvage and (2) to identify perioperative strategies that correlate with successful salvage. METHODS: A retrospective chart review was performed on all free flaps performed from January of 2005 to April of 2011. The time until salvage was defined as the end of the initial procedure until the initiation of the salvage attempt. The primary endpoint, successful salvage, was defined as any flap that did not result in total loss. RESULTS: A total of 2260 free flaps were reviewed, and 47 take-backs for delayed microvascular compromise were identified. Twenty-three of 47 flaps (49 percent) were salvaged. The mean time until take-back, presence of thrombophilia, and preoperative platelet counts were factors predictive of unsuccessful salvage. Preoperative platelet counts above 300 were associated with the lowest rates of salvage. Intraoperative maneuvers were examined, and surgeon experience (defined as >5 years in practice) was the only factor that was significant; however, intraoperative heparin anticoagulation and complete mechanical thrombectomy trended toward significance. The type of thrombolytic agent used was not found to result in a statistically significant difference. CONCLUSIONS: There is evidence to suggest that there may be preoperative factors predictive of flap salvage success, including thrombophilia and routine preoperative platelet values. Shorter time to take-back and surgeon experience may improve salvage, whereas intraoperative heparin anticoagulation and complete mechanical removal of the thrombus demonstrate preliminary evidence as effective intraoperative strategies.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeFree Tissue FlapsHumansMicrovesselsMiddle AgedMonitoring, IntraoperativePlatelet CountPostoperative ComplicationsPreoperative CareReoperationRetrospective StudiesRisk FactorsSalvage Therapy

Zusammenfassung

Retrospektiv wurden die Krankenakten aller 2 260 freien Lappenplastiken von Januar 2005 bis April 2011 ausgewertet; 47 erforderten eine Reoperation wegen verzögerter mikrovaskulärer Beeinträchtigung. 23 von 47 Lappen (49 %) konnten gerettet werden. Laut den Autoren gibt es Hinweise, dass die mittlere Zeit bis zur Reoperation, Thrombophilie und präoperative Thrombozytenwerte (>300 mit den niedrigsten Rettungsraten) ein Scheitern der Rettung vorhersagen können; intraoperativ war nur chirurgische Erfahrung (>5 Jahre) signifikant, Heparin-Antikoagulation und vollständige mechanische Thrombektomie zeigten einen Trend zur Signifikanz.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese retrospektive Übersicht von 2.260 freien Lappen identifizierte 47 Revisionen wegen verzögerter mikrovaskulärer Kompromittierung, von denen 23 (49 Prozent) gerettet wurden, und stellte fest, dass eine längere Zeit bis zur Revision, Thrombophilie und höhere präoperative Thrombozytenzahlen ein Versagen vorhersagten, während eine kürzere Zeit bis zur Reexploration und größere chirurgische Erfahrung die Rettung begünstigten; intraoperatives heparin und vollständige Thrombektomie zeigten nur eine Assoziation auf Trendniveau. Für ASH deckt sich dies mit dem klinischen Bereich, in dem Blutegel eingesetzt werden: venöse Kompromittierung freier Lappen, bei der die Entstauung Zeit für die Mikrovaskulatur gewinnt. Das Abstract erwähnt keine Blutegeltherapie und konzentriert sich auf chirurgische und pharmakologische Antikoagulation statt auf Hirudotherapie, sodass es das Rettungsproblem umreißt, das Blutegel adressieren, ohne über die Blutegel selbst zu sprechen. Als retrospektive Studie einer einzigen Institution sind ihre Prädiktoren Assoziationen, keine bewiesenen Ursachen, und die Rettungsrate spiegelt den Fallmix dieses Zentrums wider.

Zitation

Free flap take-back following postoperative microvascular compromise: predicting salvage versus failure.

Mirzabeigi et al. · Plastic and reconstructive surgery, 2012

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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