Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Der direkte Thrombininhibitor Hirudin

The direct thrombin inhibitor hirudin

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Thrombosis and haemostasis (2008)

Zuletzt aktualisiert: 1. November 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewArzneimittelentwicklungKlinische LiteraturGreinacher A, Warkentin T · Thrombosis and haemostasis, 2008

Abstract

This review discusses the pharmacology and clinical applications of hirudin, a bivalent direct thrombin inhibitor (DTI). Besides the current major indication for hirudin--anticoagulation of patients with heparin-induced thrombocytopenia (HIT)--the experience with hirudin in other indications, especially acute coronary syndromes, are briefly presented. Hirudins have been formally studied prior to their regulatory approval; however, important information on their side effects and relevant preventative measures only became available later. Therefore, current recommendations and dosing schedules for hirudin differ considerably from the information given in the package inserts. Drawbacks of hirudin and important precautions for avoiding potential adverse effects are discussed in detail in the third part of this review.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview
Indexierte MeSH-BegriffeAcute Coronary SyndromeAngioplasty, Balloon, CoronaryAnimalsAnticoagulantsBlood CoagulationBlood Coagulation TestsCardiopulmonary BypassDrug MonitoringFibrinolytic AgentsHemorrhageHemostasis, SurgicalHeparinHirudin TherapyHirudinsHumansProthrombinRenal DialysisThrombinThrombocytopeniaThrombosisVascular Surgical Procedures

Zusammenfassung

Die Übersichtsarbeit behandelt Pharmakologie und klinische Anwendung von Hirudin, einem bivalenten direkten Thrombininhibitor. Hauptindikation ist derzeit die Antikoagulation bei heparininduzierter Thrombozytopenie (HIT); Erfahrungen in anderen Indikationen, insbesondere bei akuten Koronarsyndromen, werden kurz dargestellt. Wichtige Erkenntnisse zu Nebenwirkungen und vorbeugenden Maßnahmen lagen laut Autoren erst nach der Zulassung vor, weshalb aktuelle Empfehlungen und Dosierungsschemata erheblich von den Packungsbeilagen abweichen. Nachteile Hirudins und Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung unerwünschter Wirkungen werden ausführlich erörtert.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese Übersichtsarbeit diskutiert die Pharmakologie, klinischen Indikationen und Sicherheit von Hirudin, einem bivalenten direkten Thrombininhibitor, der primär zur Antikoagulation bei heparininduzierter Thrombozytopenie (HIT) eingesetzt wird, mit zusätzlicher Behandlung von akuten Koronarsyndromen, Dosierung, Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen. Hirudin ist das Molekül, nach dem die Hirudotherapie benannt ist. Als Übersichtsartikel synthetisiert sie bestehende Literatur und klinische Erfahrung nach der Zulassung, anstatt neue Primärdaten zu präsentieren, und das Abstract geht nicht auf Ganztier-Egeltherapie oder das breitere sekretomische Spektrum des Egels ein.

Verwandte Verbindungen im ASH-Register

Aus dem Blutegel stammende Moleküle und aus Hirudin abgeleitete Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören, jeweils mit vollständigem Profil im ASH-Verbindungsregister:

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Greinacher A, Warkentin TE. The direct thrombin inhibitor hirudin. Thromb Haemost. 2008;99(5):819-829. doi:10.1160/TH07-11-0693. PMID: 18449411

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 18. März 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 1. November 2026

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