Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Behandlung des Antiphospholipid-Syndroms: Update 2023 und praktischer algorithmenbasierter Ansatz

Antiphospholipid syndrome management: a 2023 update and practical algorithm-based approach

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Current opinion in rheumatology (2023)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewKlinische LiteraturArzneimittelentwicklungAmbati et al. · Current opinion in rheumatology, 2023

Abstract

PURPOSE OF REVIEW: Antiphospholipid syndrome (APS) is an acquired thrombo-inflammatory disease that has morbid and sometimes devastating effects on patients and their families. This review will discuss the most recent international societal treatment guidelines and propose practical management algorithms for various APS sub-types. RECENT FINDINGS: APS represents a disease spectrum. Although thrombosis and pregnancy morbidities are traditional hallmarks of APS, a variety of extra-criteria clinical phenotypes can often be seen, which makes clinical management more challenging. Primary APS thrombosis prophylaxis should take a risk-stratified approach. Although vitamin K antagonists (VKAs) or heparin/low molecular weight heparin (LMWH) remain the preferred treatment for secondary APS thrombosis prophylaxis, some international society guidelines support the use of direct oral anticoagulants (DOACs) in certain circumstances. Careful monitoring and individualized obstetric care with the use of aspirin and heparin/LMWH will improve pregnancy outcomes among pregnant individuals with APS. Treatment of microvascular and catastrophic APS remains challenging. While the addition of various immunosuppressive agents is often utilized, further systemic evaluations of their use are warranted before definitive recommendations can be made. Several new therapeutic strategies are on the horizon that might enable more personalized and targeted APS management in the near future. SUMMARY: Although the knowledge of APS pathogenesis has grown in recent years, the management principles and strategies are largely unchanged. There is an unmet need for evaluating pharmacological agents, beyond anticoagulants, that target diverse thromboinflammatory pathways.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypReviewJournal ArticleResearch Support, N.I.H., ExtramuralResearch Support, Non-U.S. Gov't
Indexierte MeSH-BegriffePregnancyFemaleHumansAntiphospholipid SyndromeHeparin, Low-Molecular-WeightAnticoagulantsAspirinThrombosis

Zusammenfassung

Die Übersichtsarbeit diskutiert aktuelle internationale Leitlinien und schlägt praktische Behandlungsalgorithmen für Subtypen des Antiphospholipid-Syndroms vor. Bei der primären Thromboseprophylaxe wird ein risikoadaptiertes Vorgehen empfohlen; für die sekundäre Prophylaxe bleiben Vitamin-K-Antagonisten oder Heparin/NMH bevorzugt, einzelne Leitlinien befürworten jedoch unter bestimmten Umständen direkte orale Antikoagulanzien. Bei sorgfältiger Überwachung und individualisierter Geburtshilfe sollen Aspirin und Heparin/NMH die Schwangerschaftsergebnisse verbessern. Die Autoren betonen, dass die Behandlungsprinzipien weitgehend unverändert sind und Wirkstoffe, die über Antikoagulanzien hinaus thromboinflammatorische Wege adressieren, bewertet werden müssen.

Kontext

Dieses Review diskutiert internationale gesellschaftliche Behandlungsleitlinien für das Antiphospholipid-Syndrom (APS) und schlägt praktische Managementalgorithmen für verschiedene APS-Subtypen vor, einschließlich Thromboseprophylaxe, Schwangerschaftsmanagement und katastrophalem APS. Vitamin-K-Antagonisten und Heparin/NMH bleiben bevorzugte Behandlungen für die sekundäre Thromboseprophylaxe, wobei einige Leitlinien direkte orale Antikoagulanzien in ausgewählten Fällen unterstützen; das Review hebt außerdem ungedeckte Bedürfnisse für Therapien hervor, die über Antikoagulanzien hinaus auf thromboinflammatorische Signalwege abzielen. Das Abstract erwähnt weder Blutegel, Hirudotherapie, Hirudin noch irgendeine Blutegel-basierte Therapie. Das Review konzentriert sich vollständig auf konventionelle und neu entstehende pharmakologische Ansätze für APS, ohne jedwede Blutegel-bezogene Intervention zu adressieren.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Ambati A, Knight JS, Zuo Y. Antiphospholipid syndrome management: a 2023 update and practical algorithm-based approach. Curr Opin Rheumatol. 2023;35(3):149-160. doi:10.1097/BOR.0000000000000932. PMID: 36866678

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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