An unusual cause of unilateral epistaxis: a leech in the nose
Case report published in Revista do Instituto de Medicina Tropical de Sao Paulo (2025)
Abstract
Leeches are segmental worms commonly found in fresh water in tropical regions. They can enter the human body via the consumption of contaminated water or through the mouth and nose during washing, generally affecting the upper airway and digestive tract. During the blood-sucking process, the leech releases the anticoagulant enzyme "hirudin" from the wound site into the host's circulation together with an anesthetic to prevent the host from feeling its attachment. Leech endoparasitism is a very rare cause of epistaxis. We report a case of a living leech lodged in the posterior nasal floor in a patient that presented to the emergency department with unilateral epistaxis and a difficult diagnosis.
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Leeches, freshwater worms of the tropics, can enter the body through the mouth or nose and release the anticoagulant hirudin while feeding. The authors report a rare case of a leech lodged in the posterior nasal floor causing difficult-to-diagnose unilateral epistaxis.
Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist
Dieser Fallbericht schildert einen Patienten, der sich mit unilateraler Epistaxis vorstellte, verursacht durch einen lebenden Blutegel, der im hinteren Nasenboden festsitzte. Das Abstract hebt spezifisch den blutsaugenden Mechanismus des Blutegels hervor und betont die Freisetzung des antikoagulatorischen Enzyms 'Hirudin' sowie eines Anästhetikums, um zu verhindern, dass der Wirt die Anheftung bemerkt. Für die American Society of Hirudotherapy veranschaulicht dies die in-vivo-pharmakologische Wirkung von Blutegelsekreten, insbesondere die antikoagulatorischen Effekte von Hirudin, die verlängerte Blutungen verursachen. Die Einschränkung besteht darin, dass es sich um einen isolierten Fall von zufälligem Blutegel-Endoparasitismus handelt und nicht um eine klinische Studie zur therapeutischen Hirudotherapie, sodass indirekte klinisch-pharmakologische Beobachtungen geboten werden, jedoch keine Daten zur therapeutischen Wirksamkeit.
Verwandte Verbindungen im ASH-Register
Aus dem Blutegel stammende Moleküle und aus Hirudin abgeleitete Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören, jeweils mit vollständigem Profil im ASH-Verbindungsregister:
Zitation
Literaturangabe (Vancouver-Stil)
Yaşar M, Atalay F. An unusual cause of unilateral epistaxis: a leech in the nose. Rev Inst Med Trop Sao Paulo. 2025;67:e12. doi:10.1590/S1678-9946202567012. PMID: 39969031
Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.
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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026