Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Delayed-onset, persisting autoimmune heparin-induced thrombocytopenia with thrombosis following craniofacial surgery

Case report published in BMJ Case Reports (2026)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturArzneimittelentwicklungWill VJ et al. · BMJ Case Reports, 2026

Abstract

We report a case of a patient who developed delayed-onset, persisting autoimmune heparin-induced thrombocytopenia (HIT) following prophylactic anticoagulation with unfractionated heparin (UFH) after surgical treatment of a complex midfacial and mandibular fracture. Four days after stopping prophylactic anticoagulation, the patient developed pulmonary embolism and mild thrombocytopenia. HIT was initially not suspected and therapeutic anticoagulation was started. The patient subsequently developed severe thrombocytopenia consistent with HIT. Despite cessation of UFH and initiation of argatroban, thrombocytopenia did not improve. A HIT-antibody immunoassay and functional assay (HIPA) was strongly positive, and HIPA showed activity even in the absence of heparin, supporting the diagnosis of delayed-onset, persisting autoimmune HIT (aHIT). The patient was treated with immunoglobulin, resulting in a rapid recovery of platelet counts. This case highlights the importance of early recognition and appropriate management of aHIT, especially in patients with persisting thrombocytopenia despite standard HIT therapy.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleCase Reports
Indexierte MeSH-BegriffeHumansAnticoagulantsArginineHeparinMandibular FracturesPostoperative ComplicationsPulmonary EmbolismPurpura, Thrombocytopenic, IdiopathicSulfonamidesThrombocytopeniaThrombosis

Zusammenfassung

A patient developed delayed-onset, persisting autoimmune HIT after heparin prophylaxis for craniofacial fracture surgery; thrombocytopenia did not improve after stopping heparin and starting argatroban, but platelet counts recovered rapidly after treatment with immunoglobulin, and HIPA activity persisted even without heparin.

Kontext

Dieser Fallbericht beschreibt einen Patienten, der nach prophylaktischer Gabe von unfraktioniertem Heparin im Rahmen der chirurgischen Behandlung einer komplexen Mittelgesichts- und Unterkieferfraktur eine verzögert auftretende, persistierende autoimmune Heparin-induzierte Thrombozytopenie (aHIT) mit Thrombose entwickelte, wobei trotz Absetzens von UFH und Einleitung von Argatroban eine Lungenembolie und schwere Thrombozytopenie auftraten. Ein stark positiver HIPA-Test, der auch in Abwesenheit von Heparin Aktivität zeigte, stützte die Diagnose einer aHIT, und eine Behandlung mit Immunglobulin führte zu einer schnellen Thrombozyten-Erholung. Das Abstract erwähnt weder Hirudin, Lepirudin, Blutegel noch eine andere aus Blutegeln gewonnene Therapie. Es enthält keine blutegelbezogenen Inhalte. EINSCHRÄNKUNG: Es handelt sich um einen einzelnen Fallbericht, der auf die Pathogenese der autoimmunen HIT und die immunmodulatorische Behandlung fokussiert; er enthält keine blutegelbezogenen Inhalte.

Verwandte Verbindungen im ASH-Register

Synthetische Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören. Sie wirken auf dieselben Zielstrukturen wie Moleküle aus dem Blutegel, sind jedoch nicht aus dem Blutegel gewonnen:

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Will VJ, Tritschler T, Marx CE. Delayed-onset, persisting autoimmune heparin-induced thrombocytopenia with thrombosis following craniofacial surgery. BMJ Case Rep. 2026;19(2):e269479. doi:10.1136/bcr-2025-269479. PMID: 41692486

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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