Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

The dosing and monitoring of argatroban for heparin-induced thrombocytopenia during extracorporeal membrane oxygenation: a word of caution

Case report published in Anaesthesia and intensive care (2014)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtArzneimittelentwicklungPhillips et al. · Anaesthesia and intensive care, 2014

Abstract

Heparin-induced thrombocytopenia is a serious complication of heparin use. Treatment includes discontinuation of heparin and initiation of alternative anticoagulation therapy. In extracorporeal membrane oxygenation anticoagulation is mandatory, and direct thrombin inhibitors (DTIs) have been approved in these cases. However, the use and monitoring of DTIs in extracorporeal membrane oxygenation patients is not well described. DTI use is also complicated by the imprecision of available monitoring tests and currently recommended dosing has been shown to result in a supratherapeutic anticoagulative state. This case report describes the successful use of the DTI argatroban as an alternative anticoagulant in a patient with heparin-induced thrombocytopenia requiring extracorporeal membrane oxygenation support.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAdultAntithrombinsArginineExtracorporeal Membrane OxygenationFemaleHeparinHumansPipecolic AcidsSulfonamidesThrombocytopenia

Zusammenfassung

This case report describes successful argatroban anticoagulation for heparin-induced thrombocytopenia in a patient on extracorporeal membrane oxygenation, cautioning that recommended direct thrombin inhibitor dosing can yield supratherapeutic anticoagulation and monitoring tests remain imprecise.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt den erfolgreichen Einsatz des direkten Thrombininhibitors argatroban als alternatives Antikoagulans bei einem einzelnen Patienten, der eine heparininduzierte Thrombozytopenie entwickelte, während eine extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) erforderlich war; das Abstract warnt, dass der Einsatz direkter Thrombininhibitoren bei ECMO schlecht charakterisiert ist, die Monitoring-Tests ungenau sind und die empfohlene Dosierung einen supratherapeutischen Antikoagulationszustand hervorrufen kann. Der Bezug zur Hirudotherapie besteht auf Klassenebene: argatroban teilt den direkten, antithrombinunabhängigen Thrombininhibitionsmechanismus des vom Blutegel abgeleiteten hirudin, was diesen Fall zu einem Einblick macht, wie diese pharmakologische Klasse bei kritisch kranken Patienten überwacht und dosiert wird. Vorbehalt: Ein Einzelfallbericht ist die unterste Stufe der klinischen Evidenz — er veranschaulicht die Durchführbarkeit und eine Dosierungs-/Monitoring-Warnung, nicht die Wirksamkeit, und er betrifft ein synthetisches Mittel und nicht die Therapie mit dem medizinischen Blutegel.

Verwandte Verbindungen im ASH-Register

Synthetische Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören. Sie wirken auf dieselben Zielstrukturen wie Moleküle aus dem Blutegel, sind jedoch nicht aus dem Blutegel gewonnen:

Zitation

The dosing and monitoring of argatroban for heparin-induced thrombocytopenia during extracorporeal membrane oxygenation: a word of caution.

Phillips et al. · Anaesthesia and intensive care, 2014

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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