Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Salvage of ear replantation using the temporoparietal fascia flap

Case report published in Ann Plast Surg (2000)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel – EvidenzreviewArtikelreferenz
Evidence: Case reportKlinische StudienChun JK et al. · Annals of plastic surgery, 2000

Abstract

The authors report a case involving a 46-year-old man who sustained a traumatic amputation of approximately 60% of his ear from a human bite. The ear was replanted microsurgically without the benefit of venous anastomosis. Blood transfusion was not required despite the use of leech therapy and systemic anticoagulation. The replantation appeared to be a success at the time of his discharge from the hospital, but during the late postoperative period the replanted ear became progressively necrotic. The failing ear replantation was rescued successfully with the use of temporoparietal fascia flap reconstruction.

Abstract sourced from PubMed (NCBI) for the cited record. See the original publication for the authoritative version.

Publication typeCase ReportsJournal Article
Indexed MeSH termsAmputation, TraumaticBites, HumanEar, ExternalHumansMaleMiddle AgedReoperationReplantationSurgical Flaps

Zusammenfassung

46-year-old man with 60% ear amputation from human bite underwent microsurgical replantation without venous anastomosis, managed with leech therapy and systemic anticoagulation. Late necrosis was rescued with a temporoparietal fascia flap.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt einen 46-jährigen Mann, der sich einer mikrochirurgischen Replantation eines durch einen menschlichen Biss traumatisch amputierten Ohrs (ca. 60 %) unterzog, die ohne venöse Anastomose durchgeführt und mit Blutegeltherapie sowie systemischer Antikoagulation behandelt wurde. Trotz eines zunächst erfolgreichen Erscheinungsbilds bei Entlassung wurde das replantierte Ohr in der späten postoperativen Phase zunehmend nekrotisch und letztlich durch einen temporoparietalen Faszienlappen gerettet. Der Artikel ist für die ASH relevant, da die Blutegeltherapie Teil der initialen Strategie zur Behandlung der venösen Stauung war und ihren Einsatz bei Ohr-Replantationen verdeutlicht. Allerdings konnte die Blutegeltherapie die letztliche Nekrose in diesem Einzelfall nicht verhindern; der Fokus des Berichts liegt auf der Faszienlappen-Rettung, und es können keine Schlussfolgerungen zur Wirksamkeit der Blutegeltherapie aus diesem Einzelfall gezogen werden.

Zitation

Salvage of ear replantation using the temporoparietal fascia flap.

Chun JK et al. · Annals of plastic surgery, 2000

Verwandter klinischer Kontext

Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: May 26, 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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