Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Lehren aus der Steuerung der antithrombotischen Therapie bei Kindern mit pädiatrischen ventrikulären Unterstützungssystemen

Lessons Learned from Managing Antithrombotic Therapy in Children Supported with Pediatric Ventricular Assist Devices

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift ASAIO J (2022)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewArzneimittelentwicklungKlinische StudienMurray JM et al. · ASAIO journal, 2022

Abstract

Stroke, thromboembolism, and bleeding are the most recognized complications associated with pediatric ventricular assist devices (VADs) and the leading cause of death and disability on VAD support. Recently, newer antithrombotic strategies like bivalirudin have emerged that appear to be associated with a reduction in the neurologic event rates, especially for smaller pediatric-specific VADs like the Berlin Heart and PediMag/CentriMag systems where the risk of stroke is the highest. While contemporary antithrombotic therapies have likely contributed to lowering adverse event rates, we speculate that clotting and bleeding adverse events may have dropped because of a variety of other seemingly small changes to antithrombotic management that are independent of the antithrombotic agents used. This view is supported by recent reports documenting low stroke rates with anticoagulants other than bivalirudin, a drug that may have a wider therapeutic window but is not available in all locations throughout the world. The primary purpose of this report is 1) to summarize contemporary antithrombotic regimens used for smaller pediatric VADs today associated with low event rates in the United States and abroad and () to review 10 practical lessons learned and pitfalls to avoid that we believe to be important to reducing bleeding and clotting events based on our collective experience managing pediatric VADs over the past 20 years irrespective of the antithrombotic agents used.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReviewResearch Support, U.S. Gov't, P.H.S.Research Support, Non-U.S. Gov't
Indexierte MeSH-BegriffeChildHumansFibrinolytic AgentsHeart FailureHeart-Assist DevicesHemorrhageStrokeThromboembolismTreatment OutcomeUnited States

Zusammenfassung

Schlaganfall, Thromboembolie und Blutung sind die bekanntesten Komplikationen pädiatrischer ventrikulärer Unterstützungssysteme (VAD). Neuere Strategien wie Bivalirudin scheinen mit niedrigeren Raten neurologischer Ereignisse einherzugehen, vor allem bei kleinen Systemen wie Berlin Heart und PediMag/CentriMag. Die Autoren vermuten, dass auch kleine, vom Antithrombotikum unabhängige Änderungen des Managements die Raten von Blutungs- und Thromboseereignissen gesenkt haben könnten. Sie fassen aktuelle antithrombotische Regime zusammen und berichten über 10 praktische Lehren aus 20 Jahren pädiatrischer VAD-Versorgung.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese Übersichtsarbeit fasst aktuelle antithrombotische Regime für kleinere pädiatrische ventrikuläre Unterstützungssysteme (wie Berlin Heart und PediMag/CentriMag) zusammen und destilliert zehn praktische Lektionen zur Verringerung von Schlaganfällen, Thromboembolien und Blutungsereignissen, die die häufigsten Ursachen für Tod und Behinderung unter VAD-Unterstützung sind, wobei angemerkt wird, dass neuere Wirkstoffe wie bivalirudin mit niedrigeren Raten neurologischer Ereignisse verbunden, aber nicht überall verfügbar sind. Ihre Relevanz für die Hirudotherapie ist indirekt und dient vor allem als antithrombotisch-pharmakologischer Kontext: Die Steuerung des Gleichgewichts zwischen Blutung und Gerinnung ist die zentrale Herausforderung, die das Interesse an aus Blutegeln gewonnenen Antikoagulanzien wie hirudin und an Faktor-Xa-Inhibitoren begründet. Der Artikel erwähnt weder Blutegel noch aus Blutegeln gewonnene Verbindungen und ist eine narrative Expertenübersicht statt eines kontrollierten Vergleichs, sodass er keine Aussage über die Blutegeltherapie stützen kann und nur zur Veranschaulichung des breiteren Antikoagulationsproblems zitiert werden sollte.

Verwandte Verbindungen im ASH-Register

Aus dem Blutegel stammende Moleküle und aus Hirudin abgeleitete Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören, jeweils mit vollständigem Profil im ASH-Verbindungsregister:

Zitation

Lessons Learned from Managing Antithrombotic Therapy in Children Supported with Pediatric Ventricular Assist Devices.

Murray JM et al. · ASAIO journal, 2022

Verwandter klinischer Kontext

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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