Aus Neuropeptiden abgeleitete antimikrobielle Peptide von Wirbellosen für biomedizinische Anwendungen
Neuropeptide-derived antimicrobial peptides from invertebrates for biomedical applications
Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Curr Med Chem (2005)
Abstract
Since the beginning of the 20th century, important medicinal progress has led medical doctors to think that the end of devastating epidemics has arrived. In 1930, the discovery of sulfamides and penicillin opened a wide area of applications able to fight against bacterial infections. However, almost all antibiotics were baffled by the great ability to adaptation of bacteria (1) and the emergence of new bacterial agents, discovered with up-dated technologies. The living world is perpetually in co-evolution and since more than 3 billion years, bacteria have developed resistance mechanisms to overcome external aggressions. Thus, in the middle of the 80th century, multi-resistant bacteria appeared and disseminated out from hospitals. In this context, researches have been developed in order to find new antimicrobial substances to destroy such new types of bacteria. Thus, several groups have turned their focus on invertebrates, which co-evoluad with human and have appeared on the planet since a long time. Evidence of new families of antimicrobial substances isolated from invertebrates different to the classical cationic peptide family i.e. dipeptides and anionic peptides been given. Moreover, these molecules are also present in human and may serve in the innate immune response as an important survival strategy.
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Die Übersichtsarbeit ordnet die Suche nach neuen antimikrobiellen Substanzen in den Kontext zunehmender Bakterienresistenzen seit der Entdeckung von Sulfonamiden und Penicillin ein. Behandelt werden neue Familien antimikrobieller Substanzen aus Wirbellosen, die mit dem Menschen ko-evolviert sind und sich von der klassischen Familie kationischer Peptide unterscheiden: Dipeptide und anionische Peptide. Deren Vorkommen auch im Menschen und ihre mögliche Rolle in der angeborenen Immunantwort als Überlebensstrategie werden diskutiert.
Kontext
Dieser Übersichtsartikel erörtert die Suche nach neuen antimikrobiellen Substanzen aus Invertebraten im Kontext zunehmender Multiresistenzen bei Bakterien. Er beschreibt Belege für neue Familien antimikrobieller Substanzen, die aus Invertebraten isoliert wurden – darunter Dipeptide und anionische Peptide, die sich von klassischen kationischen Peptiden unterscheiden – und weist darauf hin, dass diese Moleküle an der angeborenen Immunantwort beteiligt sein können und auch beim Menschen vorkommen. Das Abstract erwähnt weder Blutegel, Komponenten des Blutegel-Sekretoms, neuropeptidabgeleitete Peptide noch die Hirudotherapie. Der Artikel liefert allgemeinen Hintergrund zu antimikrobiellen Substanzen aus Invertebraten ohne originäre blutegelbezogene Daten.
Zitation
Literaturangabe (Vancouver-Stil)
Salzet M. Neuropeptide-derived antimicrobial peptides from invertebrates for biomedical applications. Curr Med Chem. 2005;12(26):3055-3061. doi:10.2174/092986705774933470. PMID: 16375700
Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.
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