Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Aus Neuropeptiden abgeleitete antimikrobielle Peptide von Wirbellosen für biomedizinische Anwendungen

Neuropeptide-derived antimicrobial peptides from invertebrates for biomedical applications

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Curr Med Chem (2005)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewAntimikrobielle ResistenzSpeichel-PharmakologieArzneimittelentwicklungSalzet M et al. · Current medicinal chemistry, 2005

Abstract

Since the beginning of the 20th century, important medicinal progress has led medical doctors to think that the end of devastating epidemics has arrived. In 1930, the discovery of sulfamides and penicillin opened a wide area of applications able to fight against bacterial infections. However, almost all antibiotics were baffled by the great ability to adaptation of bacteria (1) and the emergence of new bacterial agents, discovered with up-dated technologies. The living world is perpetually in co-evolution and since more than 3 billion years, bacteria have developed resistance mechanisms to overcome external aggressions. Thus, in the middle of the 80th century, multi-resistant bacteria appeared and disseminated out from hospitals. In this context, researches have been developed in order to find new antimicrobial substances to destroy such new types of bacteria. Thus, several groups have turned their focus on invertebrates, which co-evoluad with human and have appeared on the planet since a long time. Evidence of new families of antimicrobial substances isolated from invertebrates different to the classical cationic peptide family i.e. dipeptides and anionic peptides been given. Moreover, these molecules are also present in human and may serve in the innate immune response as an important survival strategy.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleResearch Support, Non-U.S. Gov'tReview
Indexierte MeSH-BegriffeAnimalsAnti-Bacterial AgentsCardiovascular DiseasesHumansImmunity, InnateInvertebratesLarvaLeechesNeuropeptidesPeptides

Zusammenfassung

Die Übersichtsarbeit ordnet die Suche nach neuen antimikrobiellen Substanzen in den Kontext zunehmender Bakterienresistenzen seit der Entdeckung von Sulfonamiden und Penicillin ein. Behandelt werden neue Familien antimikrobieller Substanzen aus Wirbellosen, die mit dem Menschen ko-evolviert sind und sich von der klassischen Familie kationischer Peptide unterscheiden: Dipeptide und anionische Peptide. Deren Vorkommen auch im Menschen und ihre mögliche Rolle in der angeborenen Immunantwort als Überlebensstrategie werden diskutiert.

Kontext

Dieser Übersichtsartikel erörtert die Suche nach neuen antimikrobiellen Substanzen aus Invertebraten im Kontext zunehmender Multiresistenzen bei Bakterien. Er beschreibt Belege für neue Familien antimikrobieller Substanzen, die aus Invertebraten isoliert wurden – darunter Dipeptide und anionische Peptide, die sich von klassischen kationischen Peptiden unterscheiden – und weist darauf hin, dass diese Moleküle an der angeborenen Immunantwort beteiligt sein können und auch beim Menschen vorkommen. Das Abstract erwähnt weder Blutegel, Komponenten des Blutegel-Sekretoms, neuropeptidabgeleitete Peptide noch die Hirudotherapie. Der Artikel liefert allgemeinen Hintergrund zu antimikrobiellen Substanzen aus Invertebraten ohne originäre blutegelbezogene Daten.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Salzet M. Neuropeptide-derived antimicrobial peptides from invertebrates for biomedical applications. Curr Med Chem. 2005;12(26):3055-3061. doi:10.2174/092986705774933470. PMID: 16375700

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

Verwandter klinischer Kontext

Erfahren Sie, wie diese Forschung mit der klinischen Praxis verknüpft ist

Verwandte Forschungsarbeiten

Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

Diese Website stellt Bildungsinformationen bereit und ist weder eine medizinische Beratung noch eine Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Die medizinische Blutegeltherapie ist mit klinisch relevanten Risiken verbunden und sollte ausschließlich von qualifizierten Klinikerinnen und Klinikern unter institutionell genehmigten Protokollen durchgeführt werden. Die FDA-510(k)-Freigabe für medizinische Blutegel ist auf bestimmte Indikationen beschränkt; experimentelle und Off-Label-Diskussionen werden entsprechend gekennzeichnet. Für patientenspezifische Beratung wenden Sie sich an eine qualifizierte Gesundheitsfachkraft.