Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Aeromonas-hydrophila-Infektion nach Blutegeltherapie zur Behandlung der Stauung des Mamillen-Areola-Komplexes nach Brustreduktion: ein Fallbericht

Aeromonas hydrophila Infection following Leech Therapy for the Treatment of Nipple-Areola Complex Congestion after Breast Reduction: A Case Report

Fallbericht in der Zeitschrift Arch Plast Surg (2024)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtSicherheit & InfektionskontrolleTorresetti M et al. · Archives of plastic surgery, 2024

Abstract

Several strategies for the management of venous congestion of the nipple-areola complex (NAC) after reduction mammaplasty have been proposed. Among these, hirudotherapy represents an ancient but still effective method, even though the risk of infections related to leeches should be considered. We report a peculiar case of breast infection and sepsis after leech therapy in a patient who underwent a reduction mammaplasty. A prompt surgical debridement of the wounds and necrotic tissues associated with targeted antibiotic therapy led to a fast improvement of clinical conditions, and partial preservation of the NAC was obtained. Accurate knowledge of the clinical presentation of soft tissue infections related to leeching allows for an early diagnosis and would serve as a warning for surgeons who approach such breast cosmetic procedures.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal Article

Zusammenfassung

Zur Behandlung venöser Stauung des Mamillen-Areola-Komplexes nach Reduktionsmammaplastik gilt die Hirudotherapie als alte, aber weiterhin wirksame Methode, wobei das Infektionsrisiko durch Blutegel zu bedenken ist. Berichtet wird über einen Fall von Brustinfektion und Sepsis nach Blutegeltherapie im Rahmen einer solchen Operation. Ein zeitnahes chirurgisches Débridement von Wunden und nekrotischem Gewebe zusammen mit gezielter Antibiotikatherapie besserte den klinischen Zustand rasch; der Komplex wurde teilweise erhalten. Die Autoren betonen, dass genaue Kenntnis des klinischen Bildes blutegelassoziierter Weichteilinfektionen eine Frühdiagnose erlaubt.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt eine Patientin, die nach einer Blutegeltherapie zur Behandlung der venösen Stauung des Mamillen-Areola-Komplexes nach Reduktionsmammoplastik eine Brustinfektion und Sepsis entwickelte. Ein unverzügliches chirurgisches Débridement und eine gezielte Antibiotikatherapie führten zu einer klinischen Besserung bei teilweiser Erhaltung des MAK. Der Bericht dokumentiert eine signifikante infektiöse Komplikation der Hirudotherapie und unterstreicht, dass Kliniker frühe Anzeichen von Weichteilinfektionen im Zusammenhang mit Blutegelanwendungen erkennen müssen. Es handelt sich um einen Einzelfallbericht ohne Kontrollgruppe oder Vergleichsdaten, sodass die Inzidenz oder Risikofaktoren für eine Infektion nicht beurteilt werden können; das Abstract liefert begrenzte mikrobiologische Details.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Torresetti M, Peltristo B, Taddei FMJ, Di Benedetto G. Aeromonas hydrophila Infection following Leech Therapy for the Treatment of Nipple-Areola Complex Congestion after Breast Reduction: A Case Report. Arch Plast Surg. 2024;51(3):317-320. doi:10.1055/s-0043-1776696. PMID: 38737840

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 26. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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