Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Obere gastrointestinale Blutung nach Blutegelanwendung: Ein Fallbericht

Leech Application-related Upper Gastrointestinal Bleeding: A Case Report

Fallbericht in der Zeitschrift Bulletin of emergency and trauma (2023)

Zuletzt aktualisiert: 1. November 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtSicherheit & InfektionskontrolleDolek U et al. · Bulletin of emergency and trauma, 2023

Abstract

Leech therapy (Hirudotherapy) is a method used in the treatment of many diseases since ancient times. Although many complications have been reported following the use of this method, no systemic life-threatening bleeding has yet been described. A-43-year-old male patient was diagnosed with upper gastrointestinal bleeding following leech application that he had received for infertility one week earlier. The complications of hirudotherapy typically spontaneously improve due to the local effects of this treatment. The most frequently reported complications are local infections, and less commonly allergies and prolonged local bleeding can occur. However, in this case report, we describe a life-threatening upper gastrointestinal bleeding as a new complication. Gastrointestinal bleeding appearing a week after leech therapy does not necessarily mean that leeches caused gastrointestinal bleeding in this case. Nevertheless, considering the development time of gastrointestinal bleeding, it can be deduced that it was possibly due to hirudotherapy. Patients should be informed about alarming symptoms that can indicate complications following leech application.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article

Zusammenfassung

Ein 43-jähriger Mann erhielt wegen Unfruchtbarkeit eine Blutegeltherapie und entwickelte eine Woche später eine obere gastrointestinale Blutung. Die typischen Komplikationen der Hirudotherapie sind lokal und bessern sich meist spontan; am häufigsten werden lokale Infektionen beschrieben, seltener Allergien und verlängerte lokale Blutungen. Die Autoren beschreiben die lebensbedrohliche obere gastrointestinale Blutung als neue Komplikation, betonen aber, dass sie nicht zwingend durch die Blutegel verursacht wurde; zeitlich sei eine Ursache durch die Hirudotherapie möglich. Patienten sollten über Warnsymptome informiert werden.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt einen 43-jährigen Mann, bei dem eine Woche nach einer Egeltherapie wegen Unfruchtbarkeit eine obere gastrointestinale Blutung auftrat, was die Autoren als neu erkannte, potenziell lebensbedrohliche Komplikation der Hirudotherapie vorschlagen. Der Bericht dokumentiert ein schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis, das zeitlich mit der Egelanwendung in Verbindung steht, und unterstreicht die Bedeutung, Patienten über alarmierende Symptome zu informieren, die nach der Behandlung auftreten können. Allerdings kann er als einzelner Fallbericht keine Kausalität begründen, und die Autoren selbst merken an, dass die Blutung nicht zwingend bedeutet, dass die Egel dafür verantwortlich waren.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Dolek UC, Ozdemir S, Babayeva K, Gol M. Leech Application-related Upper Gastrointestinal Bleeding: A Case Report. Bull Emerg Trauma. 2023;11(1):47-50. doi:10.30476/BEAT.2023.97246.1403. PMID: 36818053

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 18. März 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 1. November 2026

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