Der Heparin-Rückruf von 2008
The heparin recall of 2008
Narrative Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Perfusion (2012)
Abstract
Heparin is one of the oldest drugs still in widespread clinical use. Its discovery in 1916 predates the establishment of the Food and Drug Administration. Since 1935, over 15,000 research papers have been published on the effects of heparin. Because the exact chemical formula of heparin is unknown, synthetic manufacturing has proven difficult. In 2008, a worldwide recall of heparin occurred. Scientists determined that a contaminant known as oversulfated chondroitin sulfate was responsible for the numerous deaths and adverse events. This contaminant was first traced to a chemical plant in Changzou, China. This article will review the discovery of heparin and the adulteration process that jeopardized the world's heparin supply.
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Die Übersichtsarbeit behandelt Heparin, eines der ältesten noch breit klinisch eingesetzten Arzneimittel, dessen Entdeckung 1916 erfolgte und zu dessen Wirkungen seit 1935 über 15 000 Forschungsarbeiten erschienen sind. Zudem geht sie auf den weltweiten Rückruf von 2008 ein: Wissenschaftler stellten fest, dass eine Verunreinigung mit übersulfatiertem Chondroitinsulfat für zahlreiche Todesfälle und unerwünschte Ereignisse verantwortlich war. Die Verunreinigung wurde zuerst auf eine Chemiefabrik in Changzou, China, zurückverfolgt.
Kontext
Dieser Artikel behandelt die Entdeckung von Heparin und den weltweiten Rückruf im Jahr 2008, ausgelöst durch eine Kontamination mit übersulfatiertem Chondroitinsulfat, das für zahlreiche Todesfälle und unerwünschte Ereignisse verantwortlich war und auf eine Chemiefabrik in China zurückgeführt wurde. Er erörtert den historischen Kontext des Heparins, die Schwierigkeit der synthetischen Herstellung aufgrund seiner unbekannten exakten chemischen Formel sowie den Verfälschungsprozess, der die globale Heparinversorgung gefährdete. Das Abstract erwähnt weder Blutegel, Hirudotherapie, Hirudin noch irgendeine Verbindung zu aus Blutegeln gewonnenen Antikoagulanzien. Die Arbeit konzentriert sich ausschließlich auf die pharmazeutische Geschichte des Heparins und dessen Kontamination.
Zitation
Verwandter klinischer Kontext
Erfahren Sie, wie diese Forschung mit der klinischen Praxis verknüpft ist
Verwandte Forschungsarbeiten
Weitere begutachtete Studien in der Kategorie „Sicherheit & Infektionskontrolle“.
- Verbesserung der Patientenversorgung durch Hirudotherapie und das Management von Blutegeln von ihrem Empfang bis zu ihrer Entsorgung in Frankreich — Vaesken C et al. (2023)
- Hirudotherapie (medizinische Blutegel) zur Behandlung einer oberen Atemwegsobstruktion bei einem Hund — Trenholme H, Masseau I, Reinero C (2021)
- Analyse antibiotikaresistenter Infektionen im Zusammenhang mit Hirudotherapie — Brauer P et al. (2024)
- Kounis-Syndrom infolge Hirudotherapie (Blutegeltherapie) in der Notaufnahme; ein Fallbericht — Çakmak T et al. (2018)
- Komplikationen der Blutegeltherapie — Pourrahimi M, Abdi M, Ghods R (2020)
- Medizinische Blutegeltherapie und Aeromonas-spp.-Infektion — Verriere B et al. (2016)
- Überdenken der antimikrobiellen Prophylaxe bei Patienten unter Therapie mit medizinischen Blutegeln — McCracken J, Koehler S, Sharma R (2022)
- Prophylaktische Anwendung von Levofloxacin während der Therapie mit medizinischen Blutegeln — Bauters T et al. (2014)
- Obere gastrointestinale Blutung nach Blutegelanwendung: Ein Fallbericht — Dolek U et al. (2023)
- Eine klinische Studie zur Bewertung der Blutegelapplikation bei der Behandlung von Vicarcikā (Ekzem) — Shankar K et al. (2014)
Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026