Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

The cruelty and failings of therapies for neurological diseases in French literature

Historical-literary review chapter published in Progress in brain research (2013)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtArzneimittelentwicklungWalusinski O et al. · Progress in brain research, 2013

Abstract

In this chapter, excerpts from famous or little-known works of French literature are used to illustrate how eighteenth- and nineteenth-century physicians tried to treat neuropsychiatric illnesses. Although the causes were unknown to them, they did not hesitate to inflict suffering on their patients, who were often in an appalling condition to begin with. Novelists such as Gustave Flaubert, Alphonse Daudet, the Goncourt brothers, Georges Siménon, and Céline applied their writing talents to describing the use of leeches, bloodletting, vibratory treatments, suspension of the body, multiple painful injections, and brutal electrotherapy. These writers reveal how physicians used their imaginations not only boundlessly but also without pity, to treat their patients. Each literary work is presented with the medical justifications of the time, for example, the explanations of Cruveilhier, Charcot, Brown-Sequard, Sollier, Vincent, and Roussy.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypHistorical ArticleJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeFamous PersonsFranceHistory, 18th CenturyHistory, 19th CenturyHumansLiterature, ModernMedicine in LiteratureNervous System DiseasesNeurology

Zusammenfassung

Using French literary excerpts, this chapter shows how eighteenth- and nineteenth-century physicians treated neuropsychiatric illness with leeches, bloodletting, vibratory treatments, suspension, injections, and brutal electrotherapy, often without pity and despite unknown causes.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser historisch-literarische Artikel verwendet Auszüge aus der französischen Literatur – darunter Werke von Flaubert, Daudet, den Brüdern Goncourt, Simenon und Céline –, um zu veranschaulichen, wie Ärzte des 18. und 19. Jahrhunderts neuropsychiatrische Erkrankungen mit schmerzhaften Interventionen behandelten, einschließlich Blutegelanwendung, Aderlass, Vibrationsbehandlungen, Suspension, Injektionen und Elektrotherapie. Die Autoren präsentieren jede literarische Passage neben zeitgenössischen medizinischen Rechtfertigungen von Persönlichkeiten wie Cruveilhier, Charcot, Brown-Séquard und anderen. Der Artikel bietet kulturellen und historischen Kontext, der dokumentiert, wie Blutegel in der neuropsychiatrischen Praxis eingesetzt wurden, und veranschaulicht sowohl die Vorstellungskraft als auch den Mangel an Mitgefühl, die historische medizinische Ansätze kennzeichneten. Allerdings enthält der Artikel keine originären wissenschaftlichen Daten, klinischen Outcomes oder Laborergebnisse; es handelt sich um eine geisteswissenschaftliche Arbeit, die auf literarischen Darstellungen basiert, und Blutegel werden lediglich als eine von vielen historischen Interventionen ohne fokussierte Analyse erwähnt.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Walusinski O. The cruelty and failings of therapies for neurological diseases in French literature. Prog Brain Res. 2013;206:171-199. doi:10.1016/B978-0-444-63364-4.00027-2. PMID: 24290482

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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