Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Microsurgical replantation of a totally amputated ear without venous repair

Case report published in Journal of Reconstructive Microsurgery (2001)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturTalbi M, Stussi JD, Meley M · Journal of reconstructive microsurgery, 2001

Abstract

The authors present a case of successful replantation of a totally avulsed ear in a 37-year-old patient, using a termino-terminal arterial anastomosis on the superficial temporal artery. As no suitable vein could be identified in the amputated part, they relied on leech therapy and systemic anticoagulation for venous drainage. Despite an 18-hr ischemia, the ear survived completely.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAccidents, TrafficAdultAmputation, TraumaticEarEstheticsFollow-Up StudiesHumansMaleMicrosurgeryRegional Blood FlowReplantationTreatment OutcomeVeins

Zusammenfassung

In a 37-year-old patient, a totally avulsed ear was replanted using arterial anastomosis of the superficial temporal artery; lacking a suitable vein, the surgeons used leech therapy and systemic anticoagulation for venous drainage, and the ear fully survived despite 18 hours of ischemia.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt die erfolgreiche mikrochirurgische Replantation eines vollständig abgerissenen Ohres bei einem 37-jährigen Patienten mittels arterieller Anastomose ohne venöse Rekonstruktion. Der venöse Abfluss wurde durch eine Kombination aus Blutegeltherapie und systemischer Antikoagulation behandelt, und das Ohr überlebte trotz 18 Stunden Ischämie vollständig. Dieser Bericht dokumentiert die Blutegeltherapie als eine Komponente des postoperativen venösen Drainagemanagements bei der Ohrreplantation. Die wesentliche Einschränkung besteht darin, dass es sich um einen einzelnen Fallbericht handelt, in dem die Blutegeltherapie neben einer systemischen Antikoagulation eingesetzt wurde, sodass keine Wirksamkeitsaussage für die Hirudotherapie allein getroffen werden kann und das Ergebnis nicht verallgemeinerbar ist.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Talbi M, Stussi JD, Meley M. Microsurgical replantation of a totally amputated ear without venous repair. J Reconstr Microsurg. 2001;17(6):417-420. doi:10.1055/s-2001-16354. PMID: 11507687

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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