Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Total lower lip and chin replantation following a trampoline accident: Rescue surgery with intensive leech therapy

Case report published in Journal of stomatology, oral and maxillofacial surgery (2026)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische StudienSounthakith V et al. · Journal of stomatology, oral and maxillofacial surgery, 2026

Abstract

Lip amputations in children may require urgent microsurgical management. Here we report a salvage procedure with partial survival following lower lip and chin replantation after a trampoline accident. Total amputation was managed with inferior labial artery anastomosis; however, venous drainage was not reestablished, necessitating leech therapy. Despite arterial revisions, 75 % of the lip and 25 % of the chin were lost by post-operative day 14. Reconstruction with a combined right Karapandzic flap and left Camille Bernard flap was performed one month later, supplemented by mesotherapy and nanofat injections. The outcome was marked by residual microstomia. These injuries are rare in children, often caused by dog bites. Venous anastomosis is frequently unfeasible, with leech therapy critical for drainage. When replantation is partially successful, reconstruction may involve local flaps or free tissue transfers. Microsurgical expertise, access to leech therapy and close collaboration with intensivists are essential for optimizing outcomes.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article

Zusammenfassung

A child's total lower-lip and chin amputation was replanted with inferior labial artery anastomosis, but no venous repair required leech therapy; despite arterial revisions, 75% of the lip and 25% of the chin were lost, later reconstructed with local flaps.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt einen Salvage-Eingriff bei der Replantation der gesamten Unterlippe und des Kinns bei einem Kind nach einem Trampolinunfall, bei dem eine Anastomose der A. labialis inferior durchgeführt wurde, jedoch die venöse Drainage nicht wiederhergestellt werden konnte, was eine Blutegeltherapie erforderlich machte. Trotz arterieller Revisionen und Blutegeltherapie gingen 75 % der Lippe und 25 % des Kinns bis zum postoperativen Tag 14 verloren, was eine nachfolgende Rekonstruktion mit lokalen Lappenplastiken erforderlich machte und zu einer residuellen Mikrostomie führte. Die Zusammenfassung stellt fest, dass eine venöse Anastomose bei solchen Verletzungen häufig nicht durchführbar ist, wobei die Blutegeltherapie als kritisch für die Drainage beschrieben wird, und benennt den Zugang zur Blutegeltherapie als einen der wesentlichen Faktoren zur Optimierung der Ergebnisse. Einschränkung: Es handelt sich um einen einzelnen Fallbericht, der die Anwendung der Blutegeltherapie in der Praxis bei einer Salvage-Replantation im Gesichtsbereich dokumentiert, mit partiellem Gewebeverlust trotz Intervention und ohne Kontrollgruppe.

Zitation

Total lower lip and chin replantation following a trampoline accident: Rescue surgery with intensive leech therapy

Sounthakith V et al. · Journal of stomatology, oral and maxillofacial surgery, 2026

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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