Heparininduzierte Thrombozytopenie. Ein zeitgemäßer klinischer Ansatz für Diagnostik und Behandlung
Heparin-induced thrombocytopenia. A contemporary clinical approach to diagnosis and management
Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Chest (2009)
Abstract
Thrombocytopenia following heparin administration can be associated with an immune reaction, now referred to as heparin-induced thrombocytopenia (HIT). HIT is essentially a prothrombotic disorder mediated by an IgG antiplatelet factor 4/heparin antibody, which induces platelet, endothelial cell, monocyte, and other cellular activation, leading to thrombin generation and thrombotic complications. Indeed, HIT can also be regarded as a serious adverse drug effect. Importantly, HIT can be a life-threatening and limb-threatening condition frequently associated with characteristically severe and extensive thromboembolism (both venous and arterial) rather than with bleeding. This article provides an overview of HIT, with an emphasis on the clinical diagnosis and management.
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Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Der Übersichtsartikel stellt die heparininduzierte Thrombozytopenie (HIT) als im Wesentlichen prothrombotische, immunvermittelte Erkrankung dar: Ein IgG-Antikörper gegen Plättchenfaktor 4/Heparin aktiviert Thrombozyten, Endothelzellen und Monozyten und führt über Thrombinbildung zu thrombotischen Komplikationen. Die Autoren betonen, dass die HIT auch als schwerwiegende unerwünschte Arzneimittelwirkung gelten und eine lebens- und gliedmaßenbedrohende Erkrankung sein kann, die häufig mit ausgeprägten venösen und arteriellen Thromboembolien statt mit Blutungen einhergeht. Im Mittelpunkt stehen klinische Diagnostik und Behandlung.
Kontext
Diese Übersichtsarbeit bietet einen Überblick über die Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT), eine prothrombotische, immunvermittelte unerwünschte Arzneimittelreaktion, die durch IgG-Antikörper gegen Plättchenfaktor 4/Heparin vermittelt wird, mit Schwerpunkt auf klinischer Diagnose und Management. Das Abstract beschreibt die Pathogenese der HIT, ihre Assoziation mit schweren venösen und arteriellen Thromboembolien sowie ihren Charakter als lebens- und extremitätenbedrohende Erkrankung. Das Abstract erwähnt weder Hirudin, Lepirudin, Blutegel, Blutegel-basierte Therapie noch das Blutegel-Sekretom und enthält keine Diskussion der Hirudotherapie. Es handelt sich um eine Übersichtsarbeit, die einen klinischen Überblick bietet; das Abstract liefert keinerlei Inhalte zu Blutegel-basierten Wirkstoffen oder verwandten Therapien.
Zitation
Literaturangabe (Vancouver-Stil)
Shantsila E, Lip GYH, Chong BH. Heparin-induced thrombocytopenia. A contemporary clinical approach to diagnosis and management. Chest. 2009;135(6):1651-1664. doi:10.1378/chest.08-2830. PMID: 19497901
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