Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Heparininduzierte Thrombozytopenie. Ein zeitgemäßer klinischer Ansatz für Diagnostik und Behandlung

Heparin-induced thrombocytopenia. A contemporary clinical approach to diagnosis and management

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Chest (2009)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewArzneimittelentwicklungKlinische LiteraturShantsila E et al. · Chest, 2009

Abstract

Thrombocytopenia following heparin administration can be associated with an immune reaction, now referred to as heparin-induced thrombocytopenia (HIT). HIT is essentially a prothrombotic disorder mediated by an IgG antiplatelet factor 4/heparin antibody, which induces platelet, endothelial cell, monocyte, and other cellular activation, leading to thrombin generation and thrombotic complications. Indeed, HIT can also be regarded as a serious adverse drug effect. Importantly, HIT can be a life-threatening and limb-threatening condition frequently associated with characteristically severe and extensive thromboembolism (both venous and arterial) rather than with bleeding. This article provides an overview of HIT, with an emphasis on the clinical diagnosis and management.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview
Indexierte MeSH-BegriffeAnticoagulantsArginineChondroitin SulfatesDermatan SulfateFemaleHeparinHeparan SulfateHirudinsHumansMaleMonitoring, PhysiologicPeptide FragmentsPipecolic AcidsPlatelet Aggregation InhibitorsPlatelet CountPrognosisRandomized Controlled Trials as TopicRecombinant ProteinsRisk FactorsSafety ManagementSeverity of Illness IndexSulfonamidesSurvival RateThrombocytopeniaThrombosisTime Factors

Zusammenfassung

Der Übersichtsartikel stellt die heparininduzierte Thrombozytopenie (HIT) als im Wesentlichen prothrombotische, immunvermittelte Erkrankung dar: Ein IgG-Antikörper gegen Plättchenfaktor 4/Heparin aktiviert Thrombozyten, Endothelzellen und Monozyten und führt über Thrombinbildung zu thrombotischen Komplikationen. Die Autoren betonen, dass die HIT auch als schwerwiegende unerwünschte Arzneimittelwirkung gelten und eine lebens- und gliedmaßenbedrohende Erkrankung sein kann, die häufig mit ausgeprägten venösen und arteriellen Thromboembolien statt mit Blutungen einhergeht. Im Mittelpunkt stehen klinische Diagnostik und Behandlung.

Kontext

Diese Übersichtsarbeit bietet einen Überblick über die Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT), eine prothrombotische, immunvermittelte unerwünschte Arzneimittelreaktion, die durch IgG-Antikörper gegen Plättchenfaktor 4/Heparin vermittelt wird, mit Schwerpunkt auf klinischer Diagnose und Management. Das Abstract beschreibt die Pathogenese der HIT, ihre Assoziation mit schweren venösen und arteriellen Thromboembolien sowie ihren Charakter als lebens- und extremitätenbedrohende Erkrankung. Das Abstract erwähnt weder Hirudin, Lepirudin, Blutegel, Blutegel-basierte Therapie noch das Blutegel-Sekretom und enthält keine Diskussion der Hirudotherapie. Es handelt sich um eine Übersichtsarbeit, die einen klinischen Überblick bietet; das Abstract liefert keinerlei Inhalte zu Blutegel-basierten Wirkstoffen oder verwandten Therapien.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Shantsila E, Lip GYH, Chong BH. Heparin-induced thrombocytopenia. A contemporary clinical approach to diagnosis and management. Chest. 2009;135(6):1651-1664. doi:10.1378/chest.08-2830. PMID: 19497901

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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