Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Schlaganfall nach Ablation trotz NOAK: erfolgreiche Reperfusionstherapie nach Dabigatran-Antagonisierung mit zufälliger Entdeckung eines großen MCA-Aneurysmas – ein Fallbericht

Post-Ablation Stroke Despite NOAC Use: Successful Reperfusion Therapy After Dabigatran Reversal with Incidental Discovery of a Large MCA Aneurysm-A Case Report

Fallbericht in der Zeitschrift Neurology international (2025)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturSari SM et al. · Neurology international, 2025

Abstract

Background: Catheter ablation is an established rhythm-control strategy for atrial fibrillation (AF), yet peri-procedural embolic stroke may still occur despite uninterrupted NOAC therapy. Case presentation: A 49-year-old woman on dabigatran developed acute ischemic stroke three days after AF ablation, presenting with left hemiparesis and dysarthria. Idarucizumab (5 g) enabled safe intravenous thrombolysis followed by emergency endovascular thrombectomy (EVT), achieving complete recanalization (mTICI 3). Angiography revealed an incidental 7 mm right MCA aneurysm at the occlusion site. Dabigatran was resumed on day 4, and one month later, the aneurysm was successfully treated with stent-assisted coil embolization. She remained asymptomatic at two months. Conclusions: This case illustrates how idarucizumab reversal expands reperfusion options by enabling both IVT and EVT in NOAC-treated patients and highlights the diagnostic role of EVT in revealing underlying vascular pathology, emphasizing the need for individualized post-procedural antithrombotic management.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article

Zusammenfassung

Eine 49-jährige Frau unter Dabigatran entwickelte drei Tage nach einer Ablation bei Vorhofflimmern einen akuten ischämischen Schlaganfall mit linksseitiger Hemiparese und Dysarthrie. Nach Idarucizumab (5 g) folgten intravenöse Thrombolyse und notfallmäßige endovaskuläre Thrombektomie mit kompletter Rekanalisation (mTICI 3). Die Angiographie zeigte ein inzidentelles 7-mm-Aneurysma der rechten A. cerebri media am Verschlussort; Dabigatran wurde ab Tag 4 erneut verabreicht und das Aneurysma einen Monat später stentgestützt coilembolisiert. Die Autoren betonen den Nutzen der Idarucizumab-Antagonisierung zur Erweiterung der Reperfusionsoptionen.

Kontext

Dieser Fallbericht beschreibt eine 49-jährige Frau unter Dabigatran, die drei Tage nach einer Vorhofflimmer-Ablation einen akuten ischämischen Schlaganfall entwickelte und nach Aufhebung der Antikoagulation mit Idarucizumab erfolgreich mittels intravenöser Thrombolyse und endovaskulärer Thrombektomie behandelt wurde, wobei eine vollständige Rekanalisation erreicht wurde. Der Bericht veranschaulicht, wie die Reversierung durch Idarucizumab die Reperfusionsoptionen erweitert, indem sowohl intravenöse als auch endovaskuläre Interventionen ermöglicht werden. Das Abstract erwähnt weder Blutegel, Hirudin, Hirudotherapie noch das Blutegelsekretom. Der Artikel ist ein einzelner Fallbericht, der auf die Reversierung eines pharmazeutischen Antikoagulans zur Ermöglichung einer Schlaganfall-Reperfusionstherapie fokussiert ist.

Verwandte Verbindungen im ASH-Register

Synthetische Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören. Sie wirken auf dieselben Zielstrukturen wie Moleküle aus dem Blutegel, sind jedoch nicht aus dem Blutegel gewonnen:

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Sari SM, Chen WT, Lee CH, Huang NH, Thu PW, Teoh LL, et al. Post-Ablation Stroke Despite NOAC Use: Successful Reperfusion Therapy After Dabigatran Reversal with Incidental Discovery of a Large MCA Aneurysm-A Case Report. Neurol Int. 2025;17(12):190. doi:10.3390/neurolint17120190. PMID: 41441209

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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