Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Ein Blick auf die stentbezogene Thrombuslast: Bivalirudin versus Heparin

A look into stent-related thrombus-burden: Bivalirudin versus heparin

Editorial in der Zeitschrift Catheterization and Cardiovascular Interventions (2020)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtKlinische LiteraturArzneimittelentwicklungRajagopalan P et al. · Catheterization and Cardiovascular Interventions, 2020

Abstract

Use of optical coherence tomography (OCT) adds an assessment of thrombus burden remaining on stents after PCI for acute coronary syndromes. Potential variations in stent-related thrombus burden can be documented by OCT as a function of peri-procedural pharmacology supporting the use of OCT in future hypothesis testing. Bivalirudin remains a reliable and expensive alternative to heparin in cases of HIT or patients at high bleeding risk during transfemoral PCI.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypEditorialComment
Indexierte MeSH-BegriffeHeparinHirudinsHumansPeptide FragmentsPercutaneous Coronary InterventionRecombinant ProteinsStentsThrombosisTomography, Optical CoherenceTreatment Outcome

Zusammenfassung

Der Kommentar erörtert den Nutzen der optischen Kohärenztomographie (OCT) zur Beurteilung der nach PCI beim akuten Koronarsyndrom auf Stents verbliebenen Thrombuslast. OCT könne mögliche Unterschiede der stentbezogenen Thrombuslast in Abhängigkeit von der periinterventionellen Pharmakotherapie dokumentieren und spreche für den Einsatz der OCT in künftigen hypothesenprüfenden Studien. Bivalirudin bleibe bei HIT (heparininduzierter Thrombozytopenie) oder hohem Blutungsrisiko während transfemoraler PCI eine zuverlässige, aber teure Alternative zu Heparin.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Artikel behandelt die Bewertung der auf Stents verbleibenden Thrombuslast nach perkutaner Koronarintervention bei akuten Koronarsyndromen mittels optischer Kohärenztomographie (OCT) und stellt fest, dass Variationen der stent-bezogenen Thrombuslast in Abhängigkeit von der periinterventionellen Pharmakologie dokumentiert werden können. Er führt aus, dass Bivalirudin bei Heparin-induzierter Thrombozytopenie oder hohem Blutungsrisiko während transfemoraler PCI eine zuverlässige, aber teure Alternative zu Heparin bleibt. Bivalirudin (früher Hirulog) ist ein synthetisches Peptid-Antikoagulans, das teilweise auf Grundlage der C-terminalen Sequenz von Hirudin, dem Antikoagulans des medizinischen Blutegels, entwickelt wurde (Maraganore et al., 1990); diese Arbeit untersucht das Arzneimittel, nicht die Blutegeltherapie.

Verwandte Verbindungen im ASH-Register

Aus dem Blutegel stammende Moleküle und aus Hirudin abgeleitete Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören, jeweils mit vollständigem Profil im ASH-Verbindungsregister:

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Rajagopalan P, Gilchrist IC. A look into stent-related thrombus-burden: Bivalirudin versus heparin. Catheter Cardiovasc Interv. 2020;96(6):1172-1173. doi:10.1002/ccd.29361. PMID: 33217184

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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