Periprozedurale Bridging-Antikoagulation: aktuelle Perspektiven
Periprocedural bridging anticoagulation: current perspectives
Übersichtsarbeit in der Zeitschrift American journal of therapeutics (2011)
Abstract
Perioperative management of patients on chronic anticoagulant use involves balancing individual risk for thromboembolism and bleeding. Discontinuation of antithrombotic therapy can place patients at increased risk of thromboembolic complications, whereas continuing antithrombotic therapy can increase procedure-related bleeding risk. Temporary perioperative substitution of low-molecular weight heparin or unfractionated heparin in place of warfarin, "the bridge therapy" is often used in the periprocedural period, but the indications and timing of this is still uncertain. This review addresses the risk stratification of patients according to thromboembolic risk, indications, timing, and duration, and a practical approach to bridge therapy.
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Die Übersichtsarbeit erörtert das perioperative Management von Patienten unter chronischer Antikoagulation als Balance zwischen Thromboembolie- und Blutungsrisiko. Ein temporäres Bridging mit niedermolekularem oder unfraktioniertem Heparin anstelle von Warfarin («Bridge-Therapie») wird häufig eingesetzt, wobei Indikationen und Zeitpunkt weiterhin unsicher bleiben. Die Autoren behandeln die Risikostratifizierung nach Thromboembolierisiko, Indikationen, Zeitpunkt und Dauer der Therapie und stellen einen praktischen Ansatz für die Bridge-Therapie vor.
Kontext
Diese Übersichtsarbeit behandelt die Risikostratifikation, Indikationen, den Zeitpunkt und die praktischen Vorgehensweisen der periprozeduralen Überbrückungsantikoagulation, bei der Warfarin vorübergehend durch Heparin ersetzt wird. Sie konzentriert sich auf die Abwägung der Risiken einer Thromboembolie und einer prozedurbezogenen Blutung während invasiver Eingriffe. Das Abstract konzentriert sich ausschließlich auf das konventionelle medizinische Management mit Warfarin und Heparin. Es werden weder Blutegel, Hirudin noch verwandte Therapien im Text erwähnt oder impliziert.
Zitation
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