Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Novel Sodium Channel Inhibitor From Leeches

Research article published in Frontiers in pharmacology (2018)

Zuletzt aktualisiert: June 18, 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel – EvidenzreviewArtikelreferenz
Evidence: Research reportSpeichel-PharmakologieGenomik & ProteomikKlinische StudienWang G et al. · Frontiers in pharmacology, 2018

Abstract

Considering blood-sucking habits of leeches from surviving strategy of view, it can be hypothesized that leech saliva has analgesia or anesthesia functions for leeches to stay undetected by the host. However, no specific substance with analgesic function has been reported from leech saliva although clinical applications strongly indicated that leech therapy produces a strong and long lasting pain-reducing effect. Herein, a novel family of small peptides (HSTXs) including 11 members which show low similarity with known peptides was identified from salivary glands of the leech Haemadipsa sylvestris. A typical HSTX is composed of 22-25 amino acid residues including four half-cysteines, forming two intra-molecular disulfide bridges, and an amidated C-terminus. HSTX-I exerts significant analgesic function by specifically inhibiting voltage-gated sodium (NaV) channels (NaV1.8 and NaV1.9) which contribute to action potential electrogenesis in neurons and potential targets to develop analgesics. This study reveals that sodium channel inhibitors are analgesic substances in the leech. HSTXs are excellent candidates or templates for development of analgesics.

Abstract sourced from PubMed (NCBI) for the cited record. See the original publication for the authoritative version.

Publication typeJournal Article

Zusammenfassung

Considering blood-sucking habits of leeches from surviving strategy of view, it can be hypothesized that leech saliva has analgesia or anesthesia functions for leeches to stay undetected by the host.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese Studie identifizierte eine neuartige Familie von 11 kleinen Peptiden (HSTXs) aus den Speicheldrüsen des Blutegels Haemadipsa sylvestris und zeigte, dass HSTX-I analgetische Wirkungen erzeugt, indem es die spannungsgesteuerten Natriumkanäle NaV1.8 und NaV1.9 spezifisch hemmt, die Schlüsseltargets in der neuronalen Schmerzsignalübertragung darstellen. Die Befunde sind unmittelbar relevant für die Hirudotherapie, da sie eine molekulare Grundlage für die schmerzlindernden Wirkungen liefern, die in der klinischen Blutegeltherapie seit Langem beobachtet werden, und eine spezifische Komponente des Speichelsekretoms identifizieren, die für die Analgesie verantwortlich ist, anstatt sich allein auf anekdotische Beobachtungen zu stützen. Diese Entdeckung trägt zum Verständnis der pharmakologischen Komplexität des Blutegelspeichels bei und unterstreicht das Potenzial von HSTXs als Vorlagen für die Entwicklung von Analgetika. Die Arbeit konzentriert sich jedoch auf Peptididentifikation und funktionelle Charakterisierung auf molekularer Ebene, und ihre praktischen Implikationen für die klinische Hirudotherapie oder die pharmazeutische Translation werden weitere Untersuchungen erfordern, die über das hier Berichtete hinausgehen.

Zitation

Novel Sodium Channel Inhibitor From Leeches.

Wang G et al. · Frontiers in pharmacology, 2018

Verwandter klinischer Kontext

Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: March 18, 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: June 18, 2026

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