Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Complete ear replantation without venous anastomosis

Case report published in Microsurgery (1998)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturSicherheit & InfektionskontrolleNath RK et al. · Microsurgery, 1998

Abstract

Traumatic amputation of the entire auricle is a rare occurrence. Management ideally consists of microvascular reconstruction of auricular arterial, venous, and nerve continuity. However, appropriately sized veins are often not available and venous drainage must be accomplished with leech therapy. In occasional cases where leeches are unavailable or cannot be made to attach, mechanical drainage and anticoagulation can give satisfactory drainage. The authors present a case of mechanical wick venous drainage of a complete ear replantation, resulting in virtually normal appearance and function of the ear. In addition, the ear regained normal touch and two-point sensibility, although the great auricular nerve had not been repaired.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAdultAmputation, TraumaticAnticoagulantsArteriesDrainageEar, ExternalHeparinHumansMaleReplantationVeins

Zusammenfassung

Case report of complete ear replantation using mechanical wick venous drainage and anticoagulation when leeches were unavailable; the ear achieved virtually normal appearance and function with recovered touch and two-point sensibility.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt eine komplette traumatische Ohrreplantation, bei der das venöse Drainage-Management mittels mechanischer Docht-Drainage und Antikoagulation erfolgte statt mittels Blutegeltherapie, da keine passend großen Venen für eine Anastomose verfügbar waren und Blutegel nicht eingesetzt werden konnten. Die Autoren weisen darauf hin, dass die Blutegeltherapie der Standardansatz zur Erreichung der venösen Drainage ist, wenn eine venöse Anastomose nicht durchführbar ist, stellen jedoch die mechanische Drainage als Alternative vor, wenn Blutegel nicht verfügbar sind oder nicht anbeißen. Für die Hirudotherapie ist dieser Artikel insofern relevant, als er die Hirudotherapie als anerkannte Erstlinien-Adjuvans bei venöser Stauung bei Ohrreplantationen positioniert und gleichzeitig eine erfolgreiche Nicht-Blutegel-Lösung dokumentiert. Es handelt sich um einen einzelnen Fallbericht, der die Ergebnisse der Blutegeltherapie nicht direkt evaluiert.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Nath RK, Kraemer BA, Azizzadeh A. Complete ear replantation without venous anastomosis. Microsurgery. 1998;18(4):282-285. doi:10.1002/(sici)1098-2752(1998)18:4<282::aid-micr13>3.0.co;2-u. PMID: 9779643

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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