Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Heparin-induced Thrombocytopenia During Multiple Extracorporeal Mechanical Support for Fulminant Myocarditis: A Case Report with a Literature Review

Case report published in Internal Medicine (2026)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtKlinische LiteraturArzneimittelentwicklungMorita Y et al. · Internal Medicine (Tokyo), 2026

Abstract

Heparin-induced thrombocytopenia (HIT) is a potentially fatal complication of heparin therapy, particularly during extracorporeal mechanical support requiring anticoagulation. We report the case of a 57-year-old woman with fulminant myocarditis complicated by acute kidney injury who was transferred while receiving extracorporeal membrane oxygenation and continuous renal replacement therapy with unfractionated heparin. After transfer, a rapid platelet decline and repeated circuit occlusions raised a strong suspicion of HIT based on the 4Ts score. Heparin was replaced with nafamostat mesilate or argatroban, and HIT antibodies were detected. Both bleeding and thrombotic complications occurred during intensive care, thus reflecting the complexity of managing critically ill patients receiving multiple extracorporeal mechanical supports.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal Article

Zusammenfassung

Fulminant myocarditis on ECMO and CRRT complicated by HIT with rapid platelet decline and repeated circuit occlusion; heparin replaced with nafamostat mesilate or argatroban, illustrating the complexity of HIT management during multi-modal extracorporeal support.

Kontext

Dieser Fallbericht beschreibt eine 57-jährige Frau unter ECMO-Therapie und kontinuierlicher Nierenersatztherapie, bei der der Verdacht auf eine heparininduzierte Thrombozytopenie (HIT) auftrat, was eine Umstellung von unfraktioniertem Heparin auf Nafamostat-Mesilat oder Argatroban erforderlich machte, wobei HIT-Antikörper anschließend bestätigt wurden. Der Bericht veranschaulicht die klinische Herausforderung der Antikoagulation bei extrakorporaler Unterstützung bei Versagen von Heparin. Dieser Artikel befasst sich weder mit Blutegeln noch mit Hirudotherapie oder Bivalirudin; die eingesetzten Alternativsubstanzen (Nafamostat, Argatroban) stammen nicht aus Blutegeln.

Verwandte Verbindungen im ASH-Register

Synthetische Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören. Sie wirken auf dieselben Zielstrukturen wie Moleküle aus dem Blutegel, sind jedoch nicht aus dem Blutegel gewonnen:

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Morita Y, Morimoto R, Funahashi Y. Heparin-induced Thrombocytopenia During Multiple Extracorporeal Mechanical Support for Fulminant Myocarditis: A Case Report with a Literature Review. Intern Med. 2026. doi:10.2169/internalmedicine.7320-26. PMID: 42178265

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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