Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Der medizinische Blutegel: eine Seite aus den Anneliden der Inneren Medizin

The medicinal leech: a page from the annelids of internal medicine

Historische Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Annals of Internal Medicine (1988)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Präklinisch (tierexperimentell)ArzneimittelentwicklungAdams SL · Annals of internal medicine, 1988

Abstract

Leeches have been used in health care since ancient times by physician and layman alike. As just one of several methods of bloodletting, the leech became the focus of a science that included such subjects as indications, modes of attachment, complications, and relative contraindications. The popularity of leeching has varied immensely over the years. In the 19th century, this annelid saw its numbers decimated because of protean medicinal indications. The leech lost its hold on the practice of medicine in the early 20th century. Recently, the use of leeches has resurged in both the lay and the scientific communities.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypHistorical ArticleJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAnimalsBloodlettingEuropeHistory, 18th CenturyHistory, 19th CenturyHistory, 20th CenturyHistory, AncientLeechesUnited States

Zusammenfassung

Blutegel werden seit der Antike von Ärzten und Laien medizinisch genutzt. Als eine der Methoden des Aderlasses wurde der Blutegel Mittelpunkt einer eigenen Lehre mit Indikationen, Anlegemodi, Komplikationen und relativen Kontraindikationen. Die Popularität der Blutegelanwendung schwankte im Lauf der Jahrhunderte erheblich; im 19. Jahrhundert dezimierten die vielfältigen Indikationen die Blutegelbestände, und zu Beginn des 20. Jahrhunderts verlor der Blutegel seinen festen Platz in der medizinischen Praxis. In jüngerer Zeit erlebt sein Einsatz in Laien- und Wissenschaftskreisen eine Wiederbelebung.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser historische Artikel untersucht die Rolle des medizinischen Blutegels in der Gesundheitsversorgung von der Antike bis zum 20. Jahrhundert und ordnet sie in die umfassendere Praxis des Aderlasses ein, die Indikationen, Anwendungsformen, Komplikationen und relative Kontraindikationen umfasste. Er zeichnet die dramatischen Schwankungen in der Beliebtheit des Blutegelns nach – insbesondere den Anstieg im 19. Jahrhundert, der die Blutegelpopulationen dezimierte – und weist auf ein kürzliches Wiederaufleben sowohl im Laien- als auch im wissenschaftlichen Interesse hin. Dies liefert kulturellen und historischen Kontext für den dauerhaften Platz des Blutegels in der Medizin. Einschränkung: Dies ist ein historisch-narrativer Artikel ohne originäre wissenschaftliche Daten, klinische Befunde oder Sekretom-Charakterisierung.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Adams SL. The medicinal leech: a page from the annelids of internal medicine. Ann Intern Med. 1988;109(5):399-405. doi:10.7326/0003-4819-109-5-399. PMID: 3044211

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

Verwandter klinischer Kontext

Erfahren Sie, wie diese Forschung mit der klinischen Praxis verknüpft ist

Verwandte Forschungsarbeiten

Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 26. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

Diese Website stellt Bildungsinformationen bereit und ist weder eine medizinische Beratung noch eine Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Die medizinische Blutegeltherapie ist mit klinisch relevanten Risiken verbunden und sollte ausschließlich von qualifizierten Klinikerinnen und Klinikern unter institutionell genehmigten Protokollen durchgeführt werden. Die FDA-510(k)-Freigabe für medizinische Blutegel ist auf bestimmte Indikationen beschränkt; experimentelle und Off-Label-Diskussionen werden entsprechend gekennzeichnet. Für patientenspezifische Beratung wenden Sie sich an eine qualifizierte Gesundheitsfachkraft.