Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Dilemmata bei der Diagnose und Behandlung des Antiphospholipid-Syndroms

Dilemmas in the diagnosis and management of antiphospholipid syndrome

Übersichtsarbeit mit zwei Fallbeispielen in der Zeitschrift Journal of thrombosis and haemostasis : JTH (2024)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturArzneimittelentwicklungManning et al. · Journal of thrombosis and haemostasis : JTH, 2024

Abstract

Antiphospholipid syndrome (APS) is characterized by thrombosis (which may be venous, arterial, or microvascular) and/or pregnancy morbidity in association with persistently positive antiphospholipid antibodies. Although thrombosis and pregnancy morbidity are the main clinical criteria for a diagnosis of APS in the revised Sapporo (Sydney) criteria, recently published American College of Rheumatology/European Alliance of Associations for Rheumatology classification criteria for APS have significantly refined the diagnostic algorithm to include a scoring system clustered into 6 clinical domains (macrovascular venous thromboembolism, macrovascular arterial thrombosis, microvascular thrombosis, obstetric, cardiac valve, and hematologic). Diagnosis of APS is complicated by the fact that significant heterogeneity exists in patients' clinical presentation, underlying vascular risk factors, and methods of detecting antiphospholipid antibodies. Despite the autoimmune nature of APS, anticoagulation remains the main strategy for secondary prevention of thrombosis. Furthermore, optimal antithrombotic treatment in APS patients with arterial thrombosis remains controversial due to a paucity of data from randomized controlled studies. In this paper, we present 2 cases and highlight the diagnostic and therapeutic challenges they pose and how we approach them in the light of current evidence.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal ArticleReview
Indexierte MeSH-BegriffeFemaleHumansMalePregnancyAntibodies, AntiphospholipidAnticoagulantsAntiphospholipid SyndromePredictive Value of TestsRisk FactorsThrombosisTreatment Outcome

Zusammenfassung

Das Antiphospholipid-Syndrom (APS) ist durch Thrombosen und/oder Schwangerschaftsmorbidität in Verbindung mit persistierend positiven Antiphospholipid-Antikörpern gekennzeichnet. Aktuelle Klassifikationskriterien des American College of Rheumatology und der EULAR verfeinern den diagnostischen Algorithmus mit einem Punktesystem in 6 klinischen Domänen. Die Diagnose wird durch Heterogenität in klinischer Präsentation, vaskulären Risikofaktoren und Antikörper-Nachweismethoden erschwert; zwei Fälle veranschaulichen diagnostische und therapeutische Herausforderungen. Trotz autoimmunen Charakters bleibe die Antikoagulation die Hauptsäule der Sekundärprävention; die optimale antithrombotische Therapie bei arterieller Thrombose bleibe mangels randomisierter Studiendaten umstritten.

Kontext

Diese Übersichtsarbeit mit Fallvorstellungen untersucht diagnostische und therapeutische Herausforderungen beim Antiphospholipid-Syndrom (APS), einschließlich klinischer Heterogenität, Schwierigkeiten beim Antikörpernachweis und Kontroversen im antithrombotischen Management. Die Autoren erörtern, wie die Antikoagulation die Hauptstrategie zur Sekundärprävention von Thrombosen beim APS bleibt, während die optimale Behandlung arterieller Thrombosen aufgrund begrenzter Daten aus randomisierten kontrollierten Studien umstritten bleibt. Die Zusammenfassung enthält keinerlei Erwähnung von Blutegeln, Hirudotherapie, Hirudin oder aus Blutegeln gewonnenen Antikoagulanzien. Der Artikel konzentriert sich vollständig auf die konventionelle pharmazeutische Behandlung und Klassifikationskriterien.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Manning JE, Arachchillage DJ. Dilemmas in the diagnosis and management of antiphospholipid syndrome. J Thromb Haemost. 2024;22(8):2156-2170. doi:10.1016/j.jtha.2024.03.027. PMID: 38705387

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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