Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Schwangerschaft nach Herzoperation

Pregnancy After Cardiac Surgery

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Cureus (2022)

Zuletzt aktualisiert: 1. November 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewKlinische LiteraturArzneimittelentwicklungMakhija et al. · Cureus, 2022

Abstract

Women with native heart valve disease who are considering getting pregnant should have a complete risk estimation to determine whether an intervention is required prior to becoming pregnant and, if so, to determine when it should be performed and what kind of surgical therapy will be used. Pregnancy is linked to early and late structural valve degeneration in women who have bioprostheses, suggesting a high reoperation rate. A mechanical valve during pregnancy increases the risk of maternal complications such as valve thrombosis and mortality. The claim that women with defective hearts should not become pregnant was driven by the high maternal death rate among cardiac patients who became pregnant. A preoperative anticoagulation therapy trial helped women scheduled for valve replacement to acquire complete information as to the choice of the prosthetic device. Integrated risk stratification scheme for pregnant patients with valvular heart disease, with WHO classification and an algorithmic approach to both preconception counseling and anticoagulation strategy as outlined here, as well as early referral to a cardiologist with expertise in the management of cardiac disease and pregnancy for these complex patients is recommended. However, in reality, some women present while pregnant and valve disease needs to be managed, balancing maternal outcome and fetal risk. In general, optimizing the hemodynamic situation of the mother is also beneficial to the fetus. However, cardiac surgery carries a high risk for the fetus. No anticoagulant regimen can be said to be entirely safe for use during pregnancy, as there is a degree of risk with each regimen. Therefore, this review has been done to find appropriate management for women dealing with such conditions.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview

Zusammenfassung

Diese Übersichtsarbeit behandelt das Management von Herzklappenerkrankungen vor und während der Schwangerschaft. Bei Bioprothesen ist die Schwangerschaft mit früher und später struktureller Klappendegeneration verbunden, was auf eine hohe Reoperationsrate hindeutet; mechanische Klappen erhöhen das Risiko für Klappenthrombose und mütterliche Mortalität. Ein präoperativer Therapieversuch mit Antikoagulanzien half bei der informierten Wahl der Prothese. Die Autoren empfehlen eine Risikostratifikation nach WHO-Klassifikation und die frühzeitige Überweisung an spezialisierte Kardiologen; kein Antikoagulationsregime ist in der Schwangerschaft vollständig sicher.

Kontext

Diese Übersichtsarbeit untersucht das Schwangerschaftsmanagement bei Frauen mit nativer oder prothetischer Herzklappenerkrankung und konzentriert sich auf Risikostratifizierung sowie Antikoagulationsstrategien während der Schwangerschaft. Die Antikoagulation ist ein zentrales Thema – die Übersichtsarbeit diskutiert die Risiken einer Klappenthrombose bei mechanischen Klappen und stellt fest, dass kein Antikoagulationsregime in der Schwangerschaft uneingeschränkt sicher ist. Der Artikel erwähnt weder Blutegel noch Hirudotherapie, Hirudin oder andere aus Blutegeln gewonnene Wirkstoffe.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Makhija N, Tayade S, Tilva H, Chadha A, Thatere U. Pregnancy After Cardiac Surgery. Cureus. 2022;14(11):e31133. doi:10.7759/cureus.31133. PMID: 36475179

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

Verwandter klinischer Kontext

Verwandte Forschungsarbeiten

Weitere begutachtete Studien in der Kategorie „Klinische Literatur“.

Alle von der ASH analysierten Studien →

Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 1. November 2026

Diese Website stellt Bildungsinformationen bereit und ist weder eine medizinische Beratung noch eine Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Die medizinische Blutegeltherapie ist mit klinisch relevanten Risiken verbunden und sollte ausschließlich von qualifizierten Klinikerinnen und Klinikern unter institutionell genehmigten Protokollen durchgeführt werden. Die FDA-510(k)-Freigabe für medizinische Blutegel ist auf bestimmte Indikationen beschränkt; experimentelle und Off-Label-Diskussionen werden entsprechend gekennzeichnet. Für patientenspezifische Beratung wenden Sie sich an eine qualifizierte Gesundheitsfachkraft.