Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Methode zum Nachweis von Kontaminanten in Heparin mittels radikalischer Depolymerisation und Flüssigchromatographie-Massenspektrometrie

Method to detect contaminants in heparin using radical depolymerization and liquid chromatography-mass spectrometry

Analytische Methodenstudie in der Zeitschrift Analytical chemistry (2013)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Präklinisch (tierexperimentell)ArzneimittelentwicklungSicherheit & InfektionskontrolleLi G et al. · Analytical chemistry, 2014

Abstract

Heparin is a critically important anticoagulant drug that was contaminated with a persulfonated polysaccharide in 2008, resulting in a number of severe adverse reactions, some leading to death. Controversy remains as to the precise composition of the 2008 contaminant, and new information suggests that heparin may now be subject to adulteration with a new, difficult to detect, contaminant, N-sulfo oversulfated chondroitin sulfate. This study synthesizes this new potential contaminant and describes the use of radical depolymerization followed by liquid chromatography-mass spectrometry to detect N-sulfo oversulfated chondroitin sulfate and to confirm the structure of the 2008 contaminant as oversulfated chondroitin sulfate and not oversulfated heparan sulfate.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleResearch Support, N.I.H., ExtramuralResearch Support, Non-U.S. Gov't
Indexierte MeSH-BegriffeAnimalsChondroitin SulfatesChromatography, LiquidDrug ContaminationHeparinMass SpectrometryPolymerizationSwine

Zusammenfassung

Hintergrund ist die Heparinkontamination 2008 durch ein persulfoniertes Polysaccharid mit teils tödlichen schweren Nebenwirkungen; über die genaue Zusammensetzung des Kontaminanten herrscht Uneinigkeit, und neue Informationen deuten auf eine Verfälschung mit einem schwer nachweisbaren Kontaminanten, N-Sulfo-übersulfatiertem Chondroitinsulfat, hin. Die Autoren synthetisierten diesen potenziellen Kontaminanten und zeigen, dass sich durch radikalische Depolymerisation mit nachfolgender Flüssigchromatographie-Massenspektrometrie das N-Sulfo-übersulfatierte Chondroitinsulfat nachweisen lässt; zugleich bestätigen sie die Struktur des Kontaminanten von 2008 als übersulfatiertes Chondroitinsulfat, nicht als übersulfatiertes Heparansulfat.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese Studie beschreibt eine analytische Methode unter Verwendung von radikalischer Depolymerisation und Flüssigchromatographie-Massenspektrometrie zum Nachweis neu entdeckter potenzieller Kontaminanten, wie N-sulfo-übersulfatiertes Chondroitinsulfat, innerhalb des Antikoagulans Heparin. Die Forschung konzentriert sich strikt auf die pharmazeutische Qualitätskontrolle und schützt die öffentliche Gesundheit, indem sie die genaue Zusammensetzung kontaminierter Proben bestätigt und schwer nachweisbare Verunreinigungen in konventionellen aus Säugetieren gewonnenen Arzneimitteln identifiziert. Diese Arbeit bezieht in keiner Weise Blutegel, Hirudotherapie oder das Blutegelsekretom ein. Somit fehlt jegliche Relevanz für die American Society of Hirudotherapy vollständig; die Arbeit dient lediglich als indirekter Hinweis auf die analytische Überwachung pharmazeutischer Antikoagulanzien.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Li G, Cai C, Li L, Fu L, Chang Y, Zhang F, et al. Method to detect contaminants in heparin using radical depolymerization and liquid chromatography-mass spectrometry. Anal Chem. 2014;86(1):326-330. doi:10.1021/ac403625a. PMID: 24364596

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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