Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Übersichtsarbeit: Heparinsensitivität und -resistenz: Management während der extrakorporalen Zirkulation

Review article: heparin sensitivity and resistance: management during cardiopulmonary bypass

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Anesthesia and analgesia (2013)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewArzneimittelentwicklungKlinische LiteraturFinley et al. · Anesthesia and analgesia, 2013

Abstract

Heparin resistance during cardiac surgery is defined as the inability of an adequate heparin dose to increase the activated clotting time (ACT) to the desired level. Failure to attain the target ACT raises concerns that the patient is not fully anticoagulated and initiating cardiopulmonary bypass may result in excessive activation of the hemostatic system. Although antithrombin deficiency has generally been thought to be the primary mechanism of heparin resistance, the reasons for heparin resistance are both complex and multifactorial. Furthermore, the ACT is not specific to heparin's anticoagulant effect and is affected by multiple variables that are commonly present during cardiac surgery. Due to these many variables, it remains unclear whether decreased heparin responsiveness as measured by the ACT represents inadequate anticoagulation. Nevertheless, many clinicians choose a target ACT to assess anticoagulation, and interventions aimed at achieving the target ACT are routinely performed in the setting of heparin resistance. Treatments for heparin resistance/alterations in heparin responsiveness include additional heparin or antithrombin supplementation. In this review, we discuss the variability of heparin potency, heparin responsiveness as measured by the ACT, and the current management of heparin resistance.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview
Indexierte MeSH-BegriffeAnticoagulantsAntithrombinsCardiopulmonary BypassDose-Response Relationship, DrugDrug ResistanceHeparinHumansWhole Blood Coagulation Time

Zusammenfassung

Heparinresistenz in der Herzchirurgie bezeichnet das Ausbleiben des Zielwerts der aktivierten Gerinnungszeit (ACT) trotz adäquater Heparindosis. Die Autoren erläutern, dass Ursachen komplex und multifaktoriell sind – Antithrombinmangel galt zwar als Hauptmechanismus –, dass die ACT nicht spezifisch für die Heparinwirkung ist und unklar bleibt, ob vermindertes Ansprechen tatsächlich inadäquate Antikoagulation bedeutet. Üblich sind Ziel-ACT-Werte sowie Interventionen zu deren Erreichen; therapeutisch kommen zusätzliche Heparin- oder Antithrombingaben infrage. Besprochen werden ferner die Variabilität der Heparinpotenz und das aktuelle Management.

Kontext

Diese Übersichtsarbeit behandelt die Heparinresistenz in der Herzchirurgie – definiert als Unfähigkeit einer adäquaten Heparindosis, die activated clotting time (ACT) auf den gewünschten Wert anzuheben – und untersucht deren multifaktorielle Ätiologie, die Grenzen der ACT als Überwachungsinstrument sowie Managementansätze einschließlich zusätzlicher Heparin- oder Antithrombin-Supplementation. Er erwähnt weder Blutegel, Hirudotherapie, Hirudin noch andere aus Egeln gewonnene Verbindungen.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Finley A, Greenberg C. Review article: heparin sensitivity and resistance: management during cardiopulmonary bypass. Anesth Analg. 2013;116(6):1210-1222. doi:10.1213/ANE.0b013e31827e4e62. PMID: 23408671

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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