Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Aktuelles zum perioperativen Bridging bei Patienten unter chronischer oraler Antikoagulation

Update on perioperative bridging in patients on chronic oral anticoagulation

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Expert review of cardiovascular therapy (2009)

Zuletzt aktualisiert: 1. November 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewKlinische LiteraturFaltas et al. · Expert review of cardiovascular therapy, 2009

Abstract

Oral anticoagulation (OAC) with vitamin K antagonists is commonly used for long-term prevention or treatment of arterial or venous thromboembolism. In the USA alone, approximately 250,000 patients will require temporary interruption of OAC annually. Managing anticoagulation in those patients on chronic OAC who require invasive procedures continues to be a major clinical dilemma. This article summarizes the existing evidence in light of the recommendations of the American College of Chest Physicians. Management of anticoagulation in the perioperative period will continue to be an important clinical challenge and an evolving area of research. If new oral anticoagulants are successful in replacing warfarin, the entire perioperative anticoagulation scene will change.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview
Indexierte MeSH-BegriffeAdministration, OralAnticoagulantsBlood Loss, SurgicalEvidence-Based MedicineHeparinHumansPerioperative CarePractice Guidelines as TopicRisk FactorsVenous ThromboembolismVitamin K

Zusammenfassung

Die Arbeit fasst die vorhandene Evidenz zum perioperativen Bridging bei Patienten mit langfristiger oraler Antikoagulation zusammen, eingeordnet in die Empfehlungen des American College of Chest Physicians. Ausgangspunkt ist die Größenordnung des Problems: Allein in den USA müssen jährlich etwa 250 000 Patienten die orale Antikoagulation vorübergehend unterbrechen. Das Management dieser Patienten bei invasiven Eingriffen bleibt laut Autoren eine wichtige klinische Herausforderung; ersetzen neue orale Antikoagulanzien künftig Warfarin, werde sich das perioperative Vorgehen grundlegend wandeln.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese Übersichtsarbeit fasst die Evidenz und klinischen Leitlinien zur perioperativen Überbrückungsantikoagulation bei Patienten unter chronischer oraler Antikoagulation zusammen, die sich invasiven Eingriffen unterziehen müssen. Sie befasst sich ausschließlich mit dem Management traditioneller Vitamin-K-Antagonisten und erörtert weder direkte Thrombininhibitoren, Hirudotherapie noch Blutegel. Da der Artikel jegliche Erwähnung von aus Blutegeln gewonnenen Proteinen oder verwandten Therapien vermissen lässt, weist er keine direkte oder indirekte Relevanz für das Fachgebiet der American Society of Hirudotherapy (ASH) auf.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Faltas B, Kouides PA. Update on perioperative bridging in patients on chronic oral anticoagulation. Expert Rev Cardiovasc Ther. 2009;7(12):1533-1539. doi:10.1586/erc.09.128. PMID: 19954315

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 1. November 2026

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