Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Der Protein-C-Weg

The protein C pathway

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Critical care medicine (2000)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewArzneimittelentwicklungEsmon · Critical care medicine, 2000

Abstract

OBJECTIVE: To examine the role of the protein C anticoagulant pathway in the regulation of microvascular thrombosis. The mechanisms by which inflammation impairs the function of this pathway are also reviewed; conversely, we will survey emerging knowledge of the multiple mechanisms by which the protein C anticoagulant pathway can control the inflammatory response. DATA SOURCES: The information reviewed here was taken from the primary literature, including recent abstracts. STUDY SELECTION: All studies that bear directly on the interrelationship between the protein C anticoagulant pathway and inflammation were included, as was a summary of the initial clinical experience with protein C/activated protein C therapy in sepsis. DATA EXTRACTION AND SYNTHESIS: The results from each of the experimental approaches are summarized. Clinical experience with protein C supplementation in sepsis, although promising, is still in the early stages of study. CONCLUSIONS: The protein C anticoagulant pathway is a major mechanism in controlling microvascular thrombosis. Protein C deficiency that can occur in sepsis facilitates thrombin generation in the microvasculature, probably augmenting inflammatory responses and contributing to endothelial cell dysfunction. Animal studies and preliminary clinical results suggest that protein C/activated protein C supplementation may be useful in reversing microvascular dysfunction.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview
Indexierte MeSH-BegriffeAnimalsHumansInflammationProtein CSepsisThrombosis

Zusammenfassung

Die Übersicht untersucht die Rolle des antikoagulatorischen Protein-C-Weges bei der Regulation der mikrovaskulären Thrombose. Dargestellt werden Mechanismen, über die Entzündung diesen Weg beeinträchtigt, sowie vielfältige Wirkungen von Protein C auf die Entzündungsantwort. Zudem werden erste klinische Erfahrungen mit Protein C bzw. aktiviertem Protein C bei Sepsis zusammengefasst. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass ein Protein-C-Mangel bei Sepsis die Thrombinbildung fördert und die Substitution die mikrovaskuläre Dysfunktion möglicherweise günstig beeinflusst.

Kontext

Diese Übersichtsarbeit untersucht die Rolle des Protein-C-Antikoagulans-Signalwegs bei der Regulation mikrovaskulärer Thrombosen und beleuchtet sowohl, wie Entzündungen diesen Signalweg beeinträchtigen, als auch, wie Protein C inflammatorische Reaktionen modulieren kann. Die Autoren fassen experimentelle und vorläufige klinische Daten zusammen, die darauf hindeuten, dass ein Protein-C-Mangel während einer Sepsis die mikrovaskuläre Thrombingenerierung begünstigt und zur endothelialen Dysfunktion beiträgt, und dass eine Protein-C-Supplementierung helfen könnte, diese Dysfunktion umzukehren. Das Abstract erwähnt an keiner Stelle Blutegel, Hirudin oder Hirudotherapie.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Esmon C. The protein C pathway. Crit Care Med. 2000;28(9 Suppl):S44-8. doi:10.1097/00003246-200009001-00010. PMID: 11007197

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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