Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Kontroverse: Hirudotherapie (Blutegeltherapie) als alternative Behandlung der Arthrose

Controversy: hirudotherapy (leech therapy) as an alternative treatment for osteoarthritis

Kommentar in der Zeitschrift Acta medica Indonesiana (2015)

Zuletzt aktualisiert: 1. November 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewKlinische LiteraturGunawan F et al. · Acta medica Indonesiana, 2015

Abstract

Osteoarthritis (OA) is the most common degenerative joint disease found in the elderly. Drug options that are recommended by the American Academy of Orthopaedic Surgeon (AAOS) are acetaminophen, NSAIDs, tramadol, capscaicin and intraarticular corticosteroids. However, there is concern for the possible side effects resulting from long term use of those medications. Researchers are searching for a safer treatment modality for OA. Leech therapy (hirudotheraphy) is one of the therapies under investigation, given its purported analgesic and antiinflammatory properties.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview
Indexierte MeSH-BegriffeAcetaminophenAgedAnti-Inflammatory Agents, Non-SteroidalComplementary TherapiesHumansIndonesiaLeechingOsteoarthritisRandomized Controlled Trials as TopicTreatment Outcome

Zusammenfassung

Der Kommentar erörtert, ob die Blutegeltherapie (Hirudotherapie) eine alternative Behandlungsoption der Arthrose sein könnte, der häufigsten degenerativen Gelenkerkrankung bei älteren Menschen. Die von der American Academy of Orthopaedic Surgeons empfohlenen Medikamente – Paracetamol, NSAR, Tramadol, Capsaicin und intraartikuläre Kortikosteroide – geben nach Darstellung der Autoren bei Langzeitanwendung Anlass zur Sorge wegen möglicher Nebenwirkungen. Deshalb werde nach sichereren Verfahren gesucht; die Blutegeltherapie werde angesichts ihrer angeblich analgetischen und entzündungshemmenden Eigenschaften untersucht.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Artikel behandelt Arthrose (OA) als die häufigste degenerative Gelenkerkrankung bei älteren Menschen und umreißt die von der American Academy of Orthopaedic Surgeons empfohlenen aktuellen pharmakologischen Optionen, darunter Acetaminophen, NSAIDs, Tramadol, Capsaicin und intraartikuläre Kortikosteroide, unter Hinweis auf Bedenken hinsichtlich Nebenwirkungen bei langfristiger Anwendung dieser Medikamente. Er nennt die Blutegeltherapie (Hirudotherapie) als eine der für OA untersuchten Behandlungsmethoden und verweist auf deren vermeintlich analgetische und anti-inflammatorische Eigenschaften. Diese Einordnung positioniert die Hirudotherapie als einen potenziellen komplementären Ansatz für ein hochprävalentes klinisches Krankheitsbild, angetrieben durch den Bedarf an sichereren Alternativen zur konventionellen Pharmakotherapie. Allerdings ist das Abstract allgemeiner und einführender Natur und liefert keine quantitativen Ergebnisdaten, Studienresultate oder spezifische Befunde zur Anwendung der Blutegeltherapie bei OA.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Gunawan F, Wibowo YR, Bunawan NC, Turner JH. Controversy: hirudotherapy (leech therapy) as an alternative treatment for osteoarthritis. Acta Med Indones. 2015;47(2):176-180. PMID: 26260562

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

Verwandter klinischer Kontext

Verwandte Forschungsarbeiten

Weitere begutachtete Studien in der Kategorie „Klinische Literatur“.

Alle von der ASH analysierten Studien →

Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 18. März 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 1. November 2026

Diese Website stellt Bildungsinformationen bereit und ist weder eine medizinische Beratung noch eine Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Die medizinische Blutegeltherapie ist mit klinisch relevanten Risiken verbunden und sollte ausschließlich von qualifizierten Klinikerinnen und Klinikern unter institutionell genehmigten Protokollen durchgeführt werden. Die FDA-510(k)-Freigabe für medizinische Blutegel ist auf bestimmte Indikationen beschränkt; experimentelle und Off-Label-Diskussionen werden entsprechend gekennzeichnet. Für patientenspezifische Beratung wenden Sie sich an eine qualifizierte Gesundheitsfachkraft.