Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Ergebnisse von systemischem Bivalirudin und Natriumbicarbonat-Spüllösung bei der Impella 5.5

Outcomes of systemic bivalirudin and sodium bicarbonate purge solution for Impella 5.5

Retrospektive Single-Center-Studie in der Zeitschrift Artificial organs (2022)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtArzneimittelentwicklungBashline M et al. · Artificial organs, 2023

Abstract

BACKGROUND: Impella 5.5 (Abiomed; Danvers, MA) (IMP5) is a commonly used, surgically implanted, tMCS device that requires systemic anticoagulation and purge solution to avoid pump failure. To avoid heparin-induced thrombocytopenia (HIT) from unfractionated heparin (UFH) use, our program has explored the utility of bivalirudin (BIV) for systemic anticoagulation and sodium bicarbonate-dextrose purge solution (SBPS) in IMP5.5. METHODS: This single center, retrospective study included 34 patients supported on IMP5.5 with BIV based AC and SBPS between December 1st 2020 to December 1st 2021.The efficacy and safety end points were incidence of development of HIT, Tissue Plasminogen Activator (tPA) use for suspected pump thrombosis, stroke, and device failure as well as clinically significant bleeding. RESULTS: The median duration of IMP5.5 support was 9.8 days (IQR: 6-15). Most patients were bridged to HTX (58%) followed by recovery (27%) and LVAD implantation (15%). Patients were therapeutic on bivalirudin for 64% of their IMP5.5 support. One patient (2.9%) suffered from ischemic stroke and 26.5% (9) patients developed clinically significant bleeding. tPA was administered to 7(21%) patients. One patient in the entire cohort developed HIT. CONCLUSIONS: Our experience supports the use of systemic BIV and SBPS as a method to avoid heparin exposure in a patient population predisposed to the development of HIT.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeHumansHeparinAnticoagulantsTissue Plasminogen ActivatorSodium BicarbonateRetrospective StudiesHirudinsPeptide FragmentsHemorrhageThrombocytopeniaRecombinant ProteinsTreatment Outcome

Zusammenfassung

Die retrospektive Single-Center-Studie umfasste 34 Patienten mit Impella 5.5, die von Dezember 2020 bis Dezember 2021 Bivalirudin und Natriumbicarbonat-Dextrose-Spüllösung erhielten. Die mediane Unterstützungsdauer betrug 9,8 Tage (IQR 6–15); Bivalirudin war zu 64 % im therapeutischen Bereich. 58 % wurden zur Herztransplantation überbrückt, 27 % erholten sich, 15 % erhielten ein LVAD; ischämischer Schlaganfall (2,9 %), klinisch signifikante Blutungen (26,5 %), tPA-Gabe (21 %) und eine HIT bei einem Patienten wurden beobachtet. Den Autoren zufolge stützt dies das Vorgehen, Heparinexposition zu vermeiden.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese retrospektive Single-Center-Studie evaluierte 34 Patienten, die mit Impella 5.5 versorgt wurden und systemische Bivalirudin-Antikoagulation sowie eine Natriumbicarbonat-Dextrose-Spüllösung erhielten, um eine Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT) zu vermeiden. Zu den Ergebnissen gehörten ein ischämischer Schlaganfall (2,9 %), klinisch signifikante Blutungen bei 26,5 %, tPA-Gabe bei Verdacht auf Pumpenthrombose bei 21 % und ein neu aufgetretener HIT-Fall, wobei die Patienten 64 % der Unterstützungszeit therapeutisch auf Bivalirudin eingestellt waren. Das Abstract erwähnt weder Blutegel, Hirudin noch aus Blutegeln gewonnene Therapien. Es handelt sich um eine retrospektive, unkontrollierte Single-Center-Studie ohne Beteiligung von Blutegeln oder Blutegeltherapie, die keine vergleichende Wirksamkeit belegen kann. Bivalirudin (früher Hirulog) ist ein synthetisches Peptid-Antikoagulans, das teilweise auf der C-terminalen Sequenz von Hirudin, dem Antikoagulans des medizinischen Blutegels, basiert (Maraganore et al., 1990); diese Arbeit untersucht das Arzneimittel, nicht die Blutegeltherapie.

Verwandte Verbindungen im ASH-Register

Aus dem Blutegel stammende Moleküle und aus Hirudin abgeleitete Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören, jeweils mit vollständigem Profil im ASH-Verbindungsregister:

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Bashline M, DiBridge J, Klass WJ, Morelli B, Kaczorowski D, Schmidhofer M, et al. Outcomes of systemic bivalirudin and sodium bicarbonate purge solution for Impella 5.5. Artif Organs. 2023;47(2):361-369. doi:10.1111/aor.14428. PMID: 36271639

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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